A K T I E N - Newsletter Ausgabe 181


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A K T I E N - Newsletter Ausgabe 181

 
06.02.02 19:33
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 3. MARKTGESCHEHEN / Enronitis, Defensiv-Titel wieder gefragt
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 Am Dienstag starteten die US-Maerkte neutral in den Handel, ge-
 wannen im Handelsverlauf jedoch hinzu, verloren in der letzten
 Handelsstunde aber wieder deutlich. Dass die US-Maerkte deutlich
 unter ihrem Tageshoch schlossen hatte politische Ursachen:

 Tom Daschle, Fraktionsfuehrer der Demokraten, ist scheinbar ge-
 gen eine Abstimmung fuer das von Praesident Bush initiierte
 Wirtschaftsfoerderungspaket. Da die Demokraten gleichzeitig die
 Mehrheit im US-Senat besitzen, traf dies die US-Maerkte in der
 letzten Handelsstunde hart. Nun raechen sich die unguenstigen
 Mehrheitsverhaeltnisse fuer die Republikaner.

 Der US-Mischkonzern TYCO INT., dem bilanzielle Ungereimtheiten
 vorgeworfen werden, hat mittlerweile 60 MRD USD seit Jahresbe-
 ginn an Marktkapitalisierung verloren. Die deutlichen Verluste
 des DAX vom Dienstag sind massgeblich auf das Ueberschwappen der
 Enronitis (Angst vor Bilanztricks & Pleiten) aus den USA zurueck-
 zufuehren.

 So spitzt sich derzeit die Krisensituation bei der Kirch-Gruppe
 zu. Deutsche Bank-Chef Breuer sagte gestern, dass er den Konzern
 mittlerweile nicht mehr fuer kreditwuerdig haelt. Insbesondere
 die drohende Ausuebung der von Rupert Murdoch an Premiere gehal-
 tenen Verkaufsoption im Wert von etwa 1,5 MRD Euro, Faelligkeit
 Oktober, koennte fuer das Firmenimperium des Medien-Moguls Kirch

 das Aus bedeuten. Somit hat Deutschland seine eigene Enron.

 Das insgesamt deutlich gestiegene Kreditausfallsrisiko fuer
 deutsche Banken, die ferner zusaetzliche Rueckstellungen in An-
 betracht der Tango-Krise zu bilden haben, setzt deren Aktien
 weiter zu.

 Hinzu kamen Geruechte ueber billanzielle Ungereimtheiten bei dem
 deutschen Finanzdienstleister MLP. Einerseits haben auch unsere
 Analysten Probleme, die Tiefen der MLP-Bilanz auszuloten, so
 dass letztendlich wohl nur Konzernlenker Thermuehlen die MLP-
 Zahlen richtig zu deuten weiss - andererseits werden solche Ge-
 ruechte bzw. Aengste, ob nun werthaltig oder nicht, gerne aus
 technischen Gruenden von angelsaechsischen Hedgefonds gestreut
 respektive forciert.

 So hat die MLP-Aktie, Ende November noch bei 89 Euro notierend,
 mittlerweile die charttechnisch bedeutende Chartmarke von 70 Eu-
 ro unterschritten. Der naechste charttechnische Widerstand ist
 erst wieder im Bereich von 50 Euro zu erkennen - ein praedesti-
 nierter Fall fuer Hedgefonds.

 Von der zurueckgekehrten Unsicherheit zu Wochenbeginn profitier-
 ten die Defensiv-Werte wie FMC, E.ON, SCHERING, METRO oder sogar
 die Aktien der DEUTSCHEN POST. Dementgegen litt die DEUTSCHE TE-
 LEKOM weiter unter dem wohl als gescheitert zu betrachtenden
 Verkauf der TV-Kabelsparte an Liberty. Weiter belasten hier die
 mit rund 70 MRD Euro hohen Finanzverbindlichkeiten. Bis die
 Kaeufer der dritten DTAG-Tranche zu 63 Euro ihre Einstiegskurse
 wieder sehen, wird es wohl noch eine Dekade dauern.

 Gleiches gilt auch fuer FRANCE TELECOM, deren Bonitaetsrating-
 aussicht von Moody's kuerzlich auf "negative" abgestuft wurde.
 Dies veranschaulicht die Teufelsspirale, in der sich die Tele-
 koms weltweit derzeit befinden. Durch die hohen Schulden werden
 die Bonitaetsratings abgestuft, die Refinanzierung wird somit
 noch teurer, dadurch sinken die Gewinne weiter bzw. werden die
 Verluste vergroessert.

 Diese Probleme beschraenken sich jedoch keinesfalls auf die eu-
 ropaeischen Telecoms, gestern wurde in den USA bekannt, dass
 NEXTEL mittlerweile mehr als 16 MRD USD Schulden aufweist. Auch
 bei WORLDCOM mehren sich die Anzeichen, dass die Liquiditaets-
 lage nicht gerade ueppig ausfaellt. 4. CHARTTECHNIK / etablierte Tradingrange ist noch intakt
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 Wie auch immer die juengste Marktschwaeche begruendet wird, Fakt
 ist, dass der DAX derzeit noch im Bereich der Support-Zone der
 seit Anfang November 2002 etablierten Tradingrange verkehrt.
 Tatsaechlich geht dieser Widerstand im Bereich von 4.900 Punkten
 bis in den April 1999 zurueck. Wichtig wird es in den kommenden
 Tagen also sein, dass die Marke von 4.900 Punkten +/- 1% nicht
 nachhaltig unterschritten wird.

 Dennoch wird aus technischer Sicht erkennbar, dass der DAX zeit-
 versetzt nach dem starken Anstieg im Anschluss an die September-
 tiefstaende derzeit noch ein hohes Konsolidierungspotential auf-
 weist, denn der DAX notiert derzeit noch deutlich ueber der 100-
 Tageslinie, die derzeit bei 4.640 Punkten verlaeuft und den
 naechsten wichtigen Widerstand darstellt.

 Kurzfristig besteht natuerlich ein hohes Risiko von weiter fal-
 lenden Kursen. Hierbei sollte jedoch relativiert werden, denn
 noch vor 3 Monaten erwarteten viele Marktteilnehmer bereits eine
 technische Abwaertskorrektur, die allerdings nie in dieser Form
 kam - damals notierte der DAX noch bei 4.400 Punkten.

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 5. KONJUNKTUR & STRATEGIE / "Nebengeraeusche herausfiltern"
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 Nur auf den ersten Blick erscheint es sonderbar, dass die Maerkte
 just wieder in dem Moment einbrechen, in dem klar ersichtlich
 wird, dass sich die Wirtschaft in den USA bereits in einer frue-
 hen Phase der Erholung befindet. Hierauf deuten nahezu alle wich-
 tigen Konjunkturdaten und Wirtschaftsindikatoren der letzten 6
 Wochen hin. Auf den zweiten Blick wird erkennbar, dass uns nun
 die gewoehnlichen Folgen einer handfesten Wirtschaftskrise auf
 Unternehmensseite einholen.

 Selbst wenn die USA in 2003 wieder ein Wirtschaftswachstum von 3%
 ausweist, werden dies viele kleinere als auch groessere Unterneh-
 men nicht mehr erleben. Auch steigt vor diesem Hintergrund das
 Kreditausfallsrisiko fuer die Banken deutlich. Die Gefahr von
 Pleiten a la ENRON, KMART oder GLOBAL CROSSING, in DE bspw. von
 der Kirch-Gruppe etc. war im Markt, obwohl leicht absehbar, noch
 nicht genuegend eingepreist. Dieser Bewusstseinsvorgang duerfte
 mit den deutlich gefallenen Kursen der letzten 10 Tage nunmehr
 weitgehend abgeschlossen sein.

 Ferner kann auch zumindest theoretisch die Gefahr einer Double-
 Dip-Rezession noch nicht vellig ausgeschlossen werden. Ob der
 aktuelle Wirtschaftsaufschwung, der derzeit zwar noch zaghaft
 von statten geht aber durchaus messbar ist, sich als nachhaltig
 erweisen wird, kann erst zum 3. Quartal beurteilt werden.

 Mit zunehmendem Unbehagen verfolgen Anleger auch weiterhin die
 Situation in Japan. Nach mehr als 10 Krisenjahren konkretisiert
 sich dort zunehmend die Befuerchtung, dass man sich der Wirt-
 schafts- und Finanzkrise nur per Waehrungsreform entledigen
 kann, was das internationale Waehrungs- und Finanzgefuege kurz-
 fristig noch einmal heftig unter Druck bringen koennte.

 Insgesamt sehen wir in den USA jedoch wieder eine anziehende
 Konjunktur - im Endeffekt zaehlt nur das, alles andere sind Ne-
 bengeraeusche, die temporaer zwar erneute Verwerfungen an den
 Aktienmaerkten bedingen koennen - aber eben nur temporaer. Vor
 diesem Hintergrund empfehlen wir strategischen Investoren wei-
 terhin, Schwaechephasen zum selektiven Positionsaufbau zu nut-
 zen.

6. EMPFEHLUNGS-CHECK / Entwicklung vergangener Empfehlungen
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 In der Rubrik "EMPFEHLUNGS-CHECK" dokumentieren wir die Ent-
 wicklung der letzten Empfehlungen. Leser haben somit die Moeg-
 lichkeit, die Qualitaet unserer Anlagebeurteilungen fuer den
 jeweiligen Zeitraum schnell und transparent ablesen zu koennen.

 Datum   Titel            RATING     Empf.-Kurs  akt Kurs  Prozent

 31.01.  ZAPF Creation    Strong Buy       22,30    22,70    +  2%
 31.01.  E.ON             Long Term Buy    58,11    59,60    +  3%
 31.01.  VIVACON          Buy               7,55     8,00    +  6%
 31.01.  BIJOU BRIGITTE   Buy              36,95    37,10     unv.

 24.01.  BUDERUS          Buy              26,20    26,75    +  2%
 17.01.  COMMERZBANK      Long Term Buy    17,30    18,80    +  9%
 17.01.  SIEMENS          Buy              69,05    66,80    -  3%
 17.01.  DT. TELEKOM      Long Term Buy    17,15    16,05    -  6%
 17.01.  MAN AG           Long Term Buy    24,90    26,00    +  5%
 11.01.  JENOPTIK AG      Strong Buy       22,60    21,00    -  7%
 03.01.  SAP AG           Long Term Buy   148,15   159,50    +  7%

 19.12.  NESCHEN AG       Long Term Buy     5,50     6,75    + 23%
 19.12.  SAP AG           Long Term Buy   147,75   159,50    +  8%
 19.12.  AMADEUS AG       Long Term Buy    17,70    17,00    -  4%
 13.12.  STINNES          Long Term Buy    22,40    22,75    +  1%
 13.12.  AMB GENERALI     Buy             100,10   116,50    + 16%
 05.12.  SAP AG           Long Term Buy   143,25   159,50    + 11%
 05.12.  DAIMLERCHRYSLER  Long Term Buy    46,20    44,75    -  3%
 05.12.  DEUTSCHE BANK    Buy              73,31    68,70    -  6%

 29.11.  DT. LUFTHANSA    Strong Buy       14,50    17,00    + 17%
 29.11.  LEONI AG         Long Term Buy    25,50    28,75    + 13%
 22.11.  KARSTADTQUELLE   Long Term Buy    39,00    43,75    + 12%
 22.11.  ALTANA AG        Long Term Buy    55,55    59,00    +  6%
 22.11.  MG TECHNOLOGIES  Buy               9,60    11,15    + 16%
 22.11.  DOUGLAS AG       Long Term Buy    28,32    28,85    +  2%
 14.11.  DT. LUFTHANSA    Strong Buy       13,50    17,00    + 26%
 14.11.  BAYER AG         Long Term Buy    34,13    36,90    +  8%

 Hierbei wird deutlich, dass der durchschnittliche Performance-Er-
 folg unserer Empfehlungen, hier ab dem Zeitraum 14.11.01 bis heu-
 te, auch bei grober Betrachtung sehr deutlich ueber der DAX-Ent-
 wicklung liegt, der im gleichen Zeitraum leicht abgab. Auch wei-
 terhin ist es unser Ziel, Werte zu empfehlen, die eine deutlich
 bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt aufweisen.

 In der letzten Woche fiel SGL CARBON (Empfehlungskurs 25,30) un-
 ter den empfohlenen Stop-Loss-Kurs bei 23,50 Euro (-7%) und
 faellt daher aus der Beobachtungsliste.

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 7. DRAEGERWERKE / langfristig attraktive Turnaround-Story
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 Die Draegerwerk AG, Luebeck, entwickelt, produziert und vertreibt
 seit 1889 Geraete, Systeme und Problemloesungen in den Bereichen
 Medizin-, Sicherheits- und Luft- und Raumfahrttechnik. Stammsitz
 des Unternehmens ist Luebeck. Neben Fertigungsstaetten in
 Deutschland sowie in Australien, China, Grossbritannien, Indien,
 den Niederlanden und den USA ist Draeger mit Service- und Ver-
 triebsstuetzpunkten in ueber 100 Laendern praesent. Weltweit sind
 ueber 9.200 Mitarbeiter beschaeftigt.

 Die Draeger Medizintechnik vermarktet weltweit ganzheitliche Pro-
 blemloesungen fuer das Krankenhaus- und Gesundheitswesen. Hierzu
 zaehlen die Bereiche Anaesthesie, Intensiv- und Notfallmedizin,
 Neontologie, medizinische Anlagen & Systeme sowie HomeCare-Pro-
 dukte. Mit dem klassischen DraegerService und dem erfolgreichen
 technischen Geraetemanagement wird umfassendes Management fuer
 komplette Krankenhaustechnik offeriert.

 Der Geschaeftsbereich Sicherheitstechnik entwickelt, fertigt und
 vertreibt Geraete, Anwendungen und Dienstleistungen, die den
 Menschen vor Luft-Verunreinigungen warnen und schuetzen bzw. das
 Atmen auch in Extrem-Situationen ermoeglichen. Diese Sparte ist
 gegeliedert in Personenschutz- und Gasmess-Technologie sowie
 Tauchtechnik. Zunehmend erbringt Draeger Safety auch komplemen-
 taere Leistungen fuer ein umfassendes Gefahrenmanagement. Wich-
 tige Standorte hierbei sind bspw. Pittsburgh/USA und Peking/Chi-
 na.

 In der Luft- und Raumfahrttechnik kann die Draeger Aerospace das
 Geschaeft mit den Grosskunden der zivilen Luftfahrt, Airbus In-
 dustries und Boeing, stetig ausbauen. Draeger Aerospace ist bspw.
 fuer einige Flugzeugtypen Exklusiv-Lieferant bei Notsauerstoff-
 Versorgungssystemen.

 Nach der tiefgreifenden Restrukturierung in 2000 und den in 2001
 umfassend implementierten Kostensenkungsmassnahmen befindet sich
 das Unternehmen zunehmend auf Erfolgskurs. Insbesondere der Be-
 reich Medizintechnik sollte nach den tiefgreifenden Kostenopti-
 mierungsmassnahmen bald wieder attraktive Gewinne aufweisen. Da
 vom Draeger-Umsatz rund zwei Drittel auf diese Sparte entfallen,
 sehen wir fuer die naechsten 24 Monate gute Kurssperspektiven.

 Die vorlaeufigen Zahlen des vergangenen Geschaeftsjahres lassen
 erkennen, dass das Unternehmen seine Ertragslage entscheidend
 verbessern konnte. Sowohl die positive Entwicklung der Draeger
 Medical im Rahmen ihrer erfolgreich verlaufenen Restrukturierung
 als auch eine weitere Ergebnisverbesserung der starken Sparte
 Draeger Safety haben zu dieser Trendwende gefuehrt.

 Der Umsatz der Draeger-Gruppe stieg 2001 im Vergleich zum Vor-
 jahr um rund 10 Prozent auf insgesamt rund 1,3 Mrd Euro, wovon
 rund 805 Mio Euro (+ 10%) auf die Draeger Medical und 420 Mio
 Euro (+ 11%) auf die Draeger Safety entfallen. Das Auslandsge-
 schaeft wuchs ueberdurchschnittlich. Die hoechsten Zuwachsraten
 erzielte die Draeger-Gruppe in den Regionen West-Europa und As-
 ien/Pazifik. Damit schreibt der Konzern und die groesste Spar-
 tengesellschaft, die Draeger Medical, nach einem Jahr sowohl
 beim EBIT als auch beim Jahresergebnis wieder schwarze Zahlen.
 Fuer 2002 halten wir einen Umsatzzuwachs von 5% fuer realis-
 tisch. Der Auftragseingang im Gesamtkonzern lag zum dritten
 Quartal bei rund 10 Prozent ueber dem Vorjahr.

 Die Draeger-Aktie ist unserer Ansicht nach stark unterbewer-
 tet. Mit einem Umsatzanteil von zwei Dritteln aus dem Bereich
 Medizintechnik ist nach erfolgreichem Turnaround ein KUV von
 mindestens 0,75 gerechtfertigt. Derzeit wird das Unternehmen an
 der Boerse jedoch nur mit einem Bruchteil vom Jahresumsatz be-
 wertet. Bis in 2003 halten wir die Rueckkehr zur alten Ertrags-
 staerke auf das 98er-Niveau fuer realisierbar. Mit einem fuer
 2003 geschaetzten Gewinn von 1,10 Euro je Aktie ist der Titel
 derzeit mit einem 03e-KGV von 12 interessant bewertet. Wir se-
 hen gute Chancen, dass sich das Papier in den naechsten 24 Mo-
 naten im Rahmen des voranschreitenden Turnarounds massgeblich
 verteuert. Unser Rating lautet daher auf "Long Term buy".

 Anlegern raten wir dennoch, noch einige Tage abzuwarten, denn
 aus technischer Sicht besteht die Gefahr eines Verkaufssignals.
 Wir raten daher, Kursschwaechen zum sukzessiven Positionsaufbau
 zu nutzen.


DRAEGERWERKE VZ, WKN 555063

 XETRA-Kurs 06.02:       13,25 Euro
 52-Wochen-Hoch:         13,50 Euro
 52-Wochen-Tief:          8,40 Euro

 Kursziel 24 Monate.     19,00 Euro
 empfohlenes Stop-Loss:  21,00 Euro
 Unser Anlage-Urteil:    "Long Term buy"

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 8. MEDICLIN / aufgrund niedriger Bewertung Verdopplungschance
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 Die Mediclin-Aktie weist derzeit ein interessantes Chartbild
 auf. So erscheint die Etablierung der Bodenbildung im Bereich
 von 4 Euro erfolgreich voranzuschreiten. Im Dezember 2000 ging
 Mediclin, mit 44 Klinikbetrieben und Einrichtungen einer der
 bundesweit groessten privaten Anbieter von Gesundheitsdienst-
 leistungen in Deutschland, an die Boerse. Am Chart gut zu erken-
 nen, es folgte nahezu ein ungebremster Absturz bis heute von 15
 Euro auf nunmehr 4 Euro, geriet der Titel nach Erstnotiz durch
 die Gesamtmarktverfassung unter Druck.

 Der Abwaertstrend hatte indes keine fundamentalen Ursachen, denn
 Mediclin ist hochattraktiv bewertet. So erwarten wir in 02e/03e
 einen Gewinn je Aktie von 0,55/0,65 Euro. Somit ist der Titel mit
 einem 02e/03e-KGV von 7,6/6,5 attraktiv bewertet.

 Der Geschaeftsverlauf gestaltet sich weiter positiv, so erhoehte
 Mediclin in den ersten neun Monaten den Umsatz im Vorjahresver-
 gleich um 2,7 Prozent auf 230,9 Mio. Euro. Im dritten Quartal
 wuchs der Umsatz um 6,2 Prozent gegenueber dem Vorquartal auf
 80,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg
 im dritten Quartal um ueber 60,0 Prozent auf 7,7 Mio. Euro. Der
 Konzernueberschuss kletterte von 7,7 Mio. Euro im Vorjahreszeit-
 raum auf 9,6 Mio. Euro, waehrend das Ergebnis je Aktie um 24,0
 Prozent auf 0,30 Euro anstieg. Diese Zahlen beziehen sich auf 42
 Klinikbetriebe, dabei akquirierte man zum Jahreswechsel weitere
 Einrichtungen.

 Zentrales Element der MediClin-Strategie ist das Generieren von
 externem Wachstum durch eine rege Akquisitionstaetigkeit. In die-
 sem Rahmen konzentriert sich das Unternehmen auf die Uebernahme
 von sowohl oeffentlicher und kommunaler als auch in Privathand
 gehaltener Kliniken. MediClin ist ein bundesweit taetiger Klinik-
 betreiber, der auf die integrierte, regionale medizinische Ver-
 sorgung und Vernetzung der eigenen Kliniken im Verbund und mit
 Kooperationspartnern spezialisiert ist. Die MediClin AG fungiert
 dabei als Konzernholding und beschaeftigt sich mit der strategi-
 schen Fuehrung, der Unternehmensplanung sowie der Akquisition und
 Integration von Kliniken und anderen Dienstleistungen im Gesund-
 heitswesen.

 Das Kerngeschaeftsfeld Klinikbetrieb umfasst Gesundheitsdienst-
 leistungen wie akut-stationaere medizinische Versorgung in Allge-
 mein- bzw. Akut-Krankenhaeusern, Fachkliniken und Rehabilitation/
 Anschlussheilbehandlung in medizinischen Rehabilitationskliniken.
 Zur Zeit entfaellt ein Drittel des Gesamtumsatzes auf den Kran-
 kenhausbereich, zwei Drittel entfallen auf den Bereich Rehabili-
 tation.

 Dabei verfuegt das Unternehmen ueber vielversprechende Entwick-
 lungsperspektiven: Unseren Schaetzungen nach verfuegten 2001 die
 5 fuehrenden privaten Klinikbetreiber in Deutschland ueber einen
 Marktanteil von unter 7%. In einer Arthur Andersen-Studie wird
 dem Gesundheitsmarkt in Deutschland fuer die naechsten Jahre ein
 Wachstum von rund 8% prognostiziert. Derzeit duerfte der deutsche
 Gesundheitsmarkt unserer Schaetzung nach ein Volumen von rund 350
 Mrd Euro aufweisen, wovon rund 100 Mrd Euro auf Krankenhaeuser
 und Fachkliniken entfallen.

 Massgebliche Wachstumschancen und Phantasie fuer Mediclin liegen
 weiter im Konzentrationsprozess begruendet, wobei zunehmend ins-
 besondere auch kommunale Einrichtungen aufgrund der angespannten
 Haushaltslage privatisiert werden. Derzeit ist absehbar, dass der
 Privatisierungsprozess weiter voranschreitet. Vor dem Hintergrund
 der wie eingangs aufgefuehrt sehr guenstigen Bewertung und des
 erfolgreich voranschreitenden charttechnischen Bodenbildungspro-
 zesses halten wir die Kursperspektiven der Mediclin-Aktie sowohl
 in mittelfristiger als auch in langfristiger Hinsicht fuer inte-
 ressant. Unser Rating lautet auf "Strong Buy".

MEDICLIN AG, WKN 659510

 Marktkapitalisierung:   129 Mio Euro
 Umsatzmultiple 03e:     0,27
 EPS 03e:                0,65
 KGV 03e:                6

 FFWP-Kurs 06.02:        4,15 Euro
 52-Wochen-Hoch:        14,70 Euro
 52-Wochen-Tief:         3,60 Euro

 Kursziel 24 Monate.     9,00 Euro
 empfohlenes Stop-Loss:  3,78 Euro
 Unser Anlage-Urteil:   "Strong Buy"

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 9. CALL-OPTIONSSCHEIN auf GOLD spekulative Tradingchance
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 Aus technischer Sicht generiert Gold derzeit ein Kaufsignal. Mit
 Ueberwindung des Widerstandes bei rund 290 USD wird Kurspotential
 bis auf 325 USD je Goldunze ersichtlich. Unterstuetzt wird der
 Goldpreis als bewaehrte Krisenwaehrung durch die wieder zunehmen-
 de Unsicherheit der Anleger, gerade im Hinblick auf die Bilanzie-
 rungsaengste in den USA sowie das weitere weltweite Krisenpoten-
 tial (bspw. unter Umstaenden drohende Waehrungsreform in Japan).

 Wir wollen hierbei deutlich zum Ausdruck bringen, dass es sich
 hierbei keinesfalls um ein strategiches Investment handelt. Zur
 Absicherung eines longlastigen Aktien-Portfolios oder als Tra-
 dingchance mit einem Zeitfenster von ca. 3 -5 Monaten halten wir
 einen Gold-Optionsschein mit Sicht auf 3-6 Monate jedoch fuer
 aussichtsreich. Hinsichtlich der Bewertungskennziffern halten wir
 dabei folgenden Optionsschein fuer interessant:


 WKN      Emittent    Basis-     Faell-       Brief-    Omega  
                      preis      igkeit       kurs                  


 638201   Commerzb.   USD 290    09.09.02.    2,29      8,00    


 Anleger sollten sich des spekulativen Charakters bewusst sein und
 daher eine restriktive Limittechnik verfolgen.

13. BANKANALYSEN & RATINGS renommierter Institute - Standardwerte
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
 schnell auffinden koennen.

 TITEL          RATING            INSTITUT                  DATUM

 Allianz        "LT buy"          Merrill Lynch             04.02.
 Allianz        "outperform"      MSDW                      01.02.
 Allianz        halten            Bankges.Berlin            05.02.
 Altana         halten            Kreissparkasse Pinneberg  01.02.
 Altana         Kursziel 68 Euro  Fuerst Fugger             05.02.
 Altana         uebergewichten    Bankhaus Reuschel         01.02.
 Bayer          halten            Delbrueck A.M.            01.02.
 Beiersdorf     halten            Bankges.Berlin            01.02.
 Beiersdorf     halten            Bankges.Berlin            05.02.
 BMW            "add"             HSBC Invest.              04.02.
 Buderus        akkumulieren      Bankges.Berlin            05.02.
 Celanese       "buy"             HSBC Invest.              04.02.
 Celanese       untergewichten    Helaba Trust              05.02.
 Commerbank     neutral           Helaba Trust              04.02.
 Commerzbank    halten            Bankges.Berlin            05.02.
 Commerzbank    neutral           BW Bank                   05.02.
 Commerzbank    Outperformer      Sal. Oppenheim            05.02.
 Commerzbank    untergewichten    Delbrueck A.M.            05.02.
 DaimlerChrysl. "buy"             Bankhaus Metzler          04.02.
 DaimlerChrysl. akkumulieren      Delbrueck A.M.            04.02.
 DaimlerChrysl. Kursziel 56 Euro  SEB                       04.02.
 DaimlerChrysl. neutral           Sal. Oppenheim            01.02.
 DaimlerChrysl. Outperformer      LB Baden-Wuert.           04.02.
 DaimlerChrysl. reduzieren        WGZ-Bank                  04.02.
 DaimlerChrysl. uebergewichten    BW Bank                   04.02.
 DaimlerChrysl. untergewichten    Helaba Trust              05.02.
 Deutsche Bank  "buy"             Sparkasse Bremen          04.02.
 Deutsche Bank  "outperform"      WestLB Panmure            04.02.
 Deutsche Bank  "underperform"    MSDW                      01.02.
 Deutsche Bank  Fair Value 80 Eu  J.P. Morgan Chase & Co.   04.02.
 Deutsche Bank  kaufen            Bankges.Berlin            01.02.
 Deutsche Bank  neutral           Bankhaus Reuschel         01.02.
 Deutsche Bank  neutral           BW Bank                   01.02.
 Deutsche Bank  neutral           Delbrueck A.M.            01.02.
 Deutsche Bank  untergewichten    Helaba Trust              05.02.
 Deut. Boerse   akkumulieren      Bankges.Berlin            01.02.
 Deut. Boerse   Outperformer      Sal. Oppenheim            01.02.
 Deutsche Post  halten            ABN Amro                  05.02.
 Deutsche Post  halten            Bankges.Berlin            01.02.
 Deutsche Post  uebergewichten    BW Bank                   04.02.
 Deut. Telekom  kaufen            Bankges.Berlin            01.02.
 Douglas        Marketperformer   Bankhaus Reuschel         01.02.
 Dt. Telekom    langfrist. kaufen ABN Amro                  04.02.
 Dyckerhoff     kaufen            ABN Amro                  04.02.
 Epcos          "buy"             Bankhaus Metzler          04.02.
 Epcos          "hold"            CSFB                      01.02.
 Epcos          "LT strong buy"   Merrill Lynch             01.02.
 Epcos          akkumulieren      Bankges.Berlin            01.02.
 Epcos          akkumulieren      WGZ-Bank                  05.02.
 Epcos          kaufen            Deutsche Bank             04.02.
 Epcos          neuer Fair Value  Sal. Oppenheim            01.02.
 Epcos          neutral           BW Bank                   01.02.
 Epcos          neutral           MSDW                      01.02.
 EPCOS          Outperformer      LB Baden-Wuert.           01.02.
 Epcos          untergewichten    Helaba Trust              01.02.
 Fresenius
 Med. Care      "Recomm. List"    Goldman Sachs             04.02.
 Gehe           "buy"             HSBC Invest.              04.02.
 Hannover Rueck "NT strong buy"   Merrill Lynch             01.02.
 Hannover Rueck akkumulieren      ABN Amro                  04.02.
 Hannover Rueck klarer Kauf       Sparkasse Bremen          04.02.
 Hannover Rueck Outperformer      Sal. Oppenheim            01.02.
 Heidelb. Druck "strong buy"      Sparkasse Bremen          04.02.
 Heid. Zement   "Mkt. Outperf."   Goldman Sachs             01.02.
 Hochtief       uebergewichten    Helaba Trust              05.02.
 Infineon       "buy"             DrKW                      01.02.
 Infineon       akkumulieren      Delbrueck A.M.            05.02.
 Infineon Tech. "outperform"      MSDW                      04.02.
 IWKA           "buy"             HSBC Invest.              05.02.
 Jenoptik       Upgrade           LB Baden-Wuert.           01.02.
 K+S            zurueckgestuft    Delbrueck A.M.            04.02.
 Linde          "add"             DrKW                      04.02.
 Linde          halten            Bankges.Berlin            01.02.
 Linde          halten            Delbrueck A.M.            01.02.
 Linde          Kursziel 50 Euro  SEB                       01.02.
 Linde          Outperformer      Sal. Oppenheim            01.02.
 Lufthansa      halten            Bankges.Berlin            01.02.
 Metro          "sell"            ABN Amro                  01.02.
 mg technolog.  "add"             HSBC Invest.              04.02.
 mg technolog.  neutral           Helaba Trust              05.02.
 MLP            "buy"             Bankhaus Metzler          04.02.
 MLP            "buy"             Concord Effekten          01.02.
 MLP            "buy"             Deutsche Bank             04.02.
 MLP            "outperform"      BNP Paribas               01.02.
 MLP            halten            ABN Amro                  01.02.
 MLP            kaufen            Deutsche Bank             05.02.
 MLP            kaufen            M.M.Warburg               05.02.
 MLP            neutral           Helaba Trust              01.02.
 MLP            reduzieren        WGZ-Bank                  01.02.
 ProSiebenSAT.1
 Media          verkaufen         WestLB Panmure            05.02.
 RWE            halten            Kreissparkasse Pinneberg  01.02.
 SAP            "buy"             SG Cowen                  01.02.
 Schering       "add"             HSBC Invest.              04.02.
 Schering       "buy"             Dresdner K.W.             05.02.
 Schering       "outperform"      BNP Paribas               05.02.
 Schering       "strong buy"      Merrill Lynch             01.02.
 Schering       "strong buy"      Merrill Lynch             05.02.
 Schering       akkumulieren      Delbrueck A.M.            05.02.
 Schering       halten            Bankges.Berlin            05.02.
 Schering       halten            Kreissparkasse Pinneberg  01.02.
 Schering       Outperformer      Frankfurter Sparkasse     01.02.
 Schering       Outperformer      Sal. Oppenheim            05.02.
 Schering       uebergewichten    Helaba Trust              04.02.
 Siemens        "Market Perform"  Goldman Sachs             05.02.
 Software AG    "Market Outperf." Goldman Sachs             01.02.
 Software AG    akkumulieren      ABN Amro                  04.02.
 Software AG    Downgrade         Goldman Sachs             04.02.
 Software AG    Downgrade         Lehman Brothers           01.02.
 Software AG    Downgrade         Merrill Lynch             01.02.
 Software AG    Fair Value 45,10
                Euro              Sal. Oppenheim            05.02.
 Software AG    neutral           Sparkasse Bremen          04.02.
 STADA          akkumulieren      Delbrueck A.M.            04.02.
 Stinnes        "buy"             Bankhaus Metzler          05.02.
 Stinnes        akkumulieren      AC Research               04.02.
 Stinnes        kaufen            WGZ-Bank                  04.02.
 Suedzucker     akkumulieren      Bankges.Berlin            01.02.
 ThyssenKrupp   in guter Verfass. M.M.Warburg               04.02.

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

  14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
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DONNERSTAG, 7. Februar

 EU - BIP (Q3)
    - Sitzung des EZB-Rats
 GB - BoE Zinsentscheidung
 DE - mg technologies, Quartalszahlen Q1
    - Allianz AG, Jahresabschluss
    - GILDEMEISTER, vorl. Jahresabschluss
    - Adidas-Salomon, vorl. Jahresabschluss

US Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung  vorheriger Wert

 08-30 am - wchtl. Erstantr. Arbeitslosenhilfe   395K       390K
 03-00 pm - Konsumentenkredite                   9,0B      19,9B

US-Unternehmen    Fiskalzeitraum         EPS-Erwartung          

 American Int. Group          0,78          0,65
 WorldCom                     0,16          
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FREITAG, 8. Februar

 DE - Industrieproduktion (Dez.)

US Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung  vorheriger Wert

 10:00 am - Lagerbestaende                      -0,5%      -1,1%

US-Unternehmen    Fiskalzeitraum         EPS-Erwartung          

 Goodyear Tire & Rubber      -0,28         -0,11


Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

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15. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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Antworten
Pichel:

up o.T.

 
07.02.02 08:44
Antworten
Happy End:

1 x interessant - Danke!

 
07.02.02 08:48
Gruß
Happy End
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