Ich denke dass man nicht so viel von der nächsten Woche erwarten sollte.
Mit diesen Worten verabschiede ich mich ins Wochenende...
G 10ME
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Bankhaus Wölbern, Weberbank und IBB: Neue Eigentümer
VDI nachrichten, Düsseldorf, 10. 3. 06, elb - Privatbanken sind bei findigen Investoren beliebt. Das Bankhaus Wölbern, das Internationale Bankhaus Bodensee und die Weberbank haben bereits neue Eigentümer. Und jetzt versuchen zwei Kölner Aktienclubs, die Gontard & Metallbank zu reaktivieren.
Das Bankhaus Wölbern ist an die Alster zurückgekehrt. Dass dessen frühere Besitzerin - die südafrikanische Absa-Bank - aber gerade an den Hamburger Arzt und Geschäftsmann Heinrich Maria Schulte verkauft hat, erstaunt. Immerhin zählten zum Bieterkreis auch M.M.Warburg, HSH Nordbank, WestLB, NordLB sowie der Finanzdienstleister MLP. Schulte sieht das so: "Ich habe den Zuschlag bekommen, weil ich das hervorragende Geschäftsmodell von Wölbern bestehen lasse. Auch die Management- und Arbeitsplätze bleiben in heutiger Form bestehen."
Das Bankhaus legte 1972 den ersten geschlossenen Immobilienfonds im Ausland auf. Heute betreut die Privatbank ein europaweites Immobilienvermögen im Wert von ca. 3 Mrd. €. Fonds hat Wölbern in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Österreich. Die Bank beschäftigt 133 Mitarbeiter, hat eine Bilanzsumme von 635 Mio. €, ein Kapital von 45 Mio. € und erzielte im Geschäftsjahr 2004/20005 einen Überschuss von knapp 5 Mio. €. Schulte hat zusammen mit anderen Investoren Biotech- und Pharmafirmen, Dienstleister für Krankenhäuser und andere Firmen gegründet. Das Geld, das er benötigt, um seine Unternehmen voranzubringen, will Schulte über Fonds im Bereich Biotechnologie und Gesundheit (Life-Science) einsammeln, die Wölbern zukünftig auflegen soll.
Wenn auch nicht bei Wölbern, so ist die WestLB im vergangenen Jahr doch bei der Weberbank zum Zuge gekommen. Die Düsseldorfer haben die Weberbank von der Bankgesellschaft Berlin übernommen. Das Institut, dessen Sitz Berlin bleibt, soll jetzt in Nordrhein-Westfahlen zur Top-Adresse für vermögende Privatkunden werden. In Düsseldorf, wo jüngst eine Filiale eröffnet wurde, konkurriert die Weberbank mit Privatbanken wie Sal.Oppenheim, Lampe und Trinkaus & Burkhardt. Das derzeit von der Bank beaufsichtigte Vermögen liegt bei ca. 3 Mrd. €. Rund 230 Mitarbeiter betreuen die 33 000 Kunden. Nach Weberbank-Chef Guido Mundt will die Bank die Dienstleistungen eines so genannten Family-Office im Vermögensbereich erbringen - mit Schwerpunkten Immobilienexpertise und steuerliche Optimierung. Anvisiert werden Familien mit einer freien Liquidität oberhalb 1 Mio. €. Nach Ablauf eines Jahres sei auch die Eröffnung weiterer Filialen denkbar, erklärte Guido Mundt.
Appetit auf mehr Bank hat auch die Würth-Gruppe in Künzelsau. Das weltweit führende Handelsunternehmen für Befestigungs- und Montagetechnik hat seinen Anteil am Internationalen Bankhaus Bodensee (IBB) in Friedrichshafen zu Jahresbeginn auf 88,55 % aufgestockt.
VDI nachrichten, Düsseldorf, 10. 3. 06, elb - Privatbanken sind bei findigen Investoren beliebt. Das Bankhaus Wölbern, das Internationale Bankhaus Bodensee und die Weberbank haben bereits neue Eigentümer. Und jetzt versuchen zwei Kölner Aktienclubs, die Gontard & Metallbank zu reaktivieren.
Übernommen hat Würth die Anteile von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), von der im Mai 2005 erstmals 44,76 % erworben wurden. Die IBB ist 1996 von einem internationalen Gesellschafterkreis gegründet worden. Beteiligt an der IBB ist ferner die Voralberger Landes- und Hypothekenbank AG in Bregenz mit 10 %. Die IBB hat ca. 500 Mio. € Bilanzsumme und weniger als 30 Mio. € Eigenkapital.
Würth sieht in der IBB einen wichtigen Baustein zum Aufbau eines weitgehend unabhängigen Finanzdienstleistungsbereichs. Schließlich ist die Gruppe über verschiedene Unternehmen in Deutschland und der Schweiz bereits seit über 30 Jahren auch als Finanzdienstleister international tätig.
Keiner ihrer Spezialfinanzierer verfügt aber über eine Banklizenz, und an ausreichender Vernetzung und Integration fehlt es auch. Da könnte die IBB als Nukleus willkommen sein.
Einmaliges haben zwei Kölner Aktienclubs vor: Sie wollen die vor vier Jahren im Sog des Neuen Marktes Pleite gegangene und ohne Banklizenz ruhende Gontard & Metallbank revitalisieren und sie zu einer Direktbank für kleine Mittelständler aufbauen.
Kerngeschäft soll die Kreditvergabe an Mittelständler mit bis zu 120 Beschäftigten sein. Die Mitarbeiter der Bank sollen aus Kostengründen auf Provisionsbasis tätig werden. Derzeit besitzen die beiden Aktienclubs zusammen ca. 30 % der Aktien der Bank. Soll der Plan gelingen, braucht es weitere Investoren: Alexander Lichtenberg, Ex-Banker und einer der Initiatoren, lockt kühn mit ehrgeizigen Dividendenversprechungen: 30 Cent pro Aktie für 2008, dem ersten Geschäftsjahr. Bis 2010 soll die Dividende dann auf 55 Cent steigen.
Noch in diesem Jahr soll eine Kapitalerhöhung - nach der Hauptversammlung im Sommer - für 100 Mio. € sorgen. Zeichnen die Aktionäre nicht, so stehen laut Lichtenberg 550 andere Investoren bereit.
Ob diese Zusage rechtlich bindend ist, bleibt allerdings offen. Zudem hat der Einlagensicherungsfonds noch Forderungen über 320 Mio. €, die Banker Lichtenberg in eine externe Gesellschaft ausgliedern will.
DIETER HEUMANN
Familien mit mehr als 1 Mio. € Liquidität im Visier
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| 7 | 418 | Gontard+Metallbk. Kursexplosion!!! | gordongecco | gordongecco | 24.04.21 23:29 | |
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