1:0 für den deutschen Fussball

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1:0 für den deutschen Fussball

 
31.10.06 19:02
#1

DFB-PLAN

Task Force gegen Fußball-Verbrecher

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausschreitungen: Zunehmende Gewaltexzesse von Fußball-Rowdies zwingen DFB und DFL zu Reaktionen. Jetzt soll eine Task Force die Vereine der unteren Ligen beobachten, um schnell einschreiten zu können.

Frankfurt - Die personelle Besetzung der Task Force wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Damit soll künftig das Informations- und Kommunikationssystem effektiver als bisher gestaltet werden, teilten DFB und DFL heute nach einem Krisengipfel in Frankfurt am Main mit. Zudem soll neben der bereits beschlossenen Berufung eines Integrations-Beauftragten beim DFB auch ein hauptamtlicher Sicherheitsbeauftragter eingestellt werden.


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Foto: REUTERSVideo: Reuters

Wir wollen einen Fußball, in dem Gewalt und Rassismus keinen Platz haben. Die Kinder und ihre Eltern dürfen keine Angst haben, auf einem Fußballplatz in eine Prügelei mit Idioten verwickelt zu werden", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger und fügte mit Blick auf die Ausschreitungen insbesondere in den Amateurklassen hinzu: "Von der Regionalliga abwärts bis hinunter in die Kreisklassen kommt es immer wieder zu Gewalt. Darauf müssen wir reagieren."

Zwanziger forderte eine verstärkte Schulung der Gerichtsbarkeit und kündigte im Bedarfsfall harte Strafen an. "Geldstrafen müssen nicht das Ende der Fahnenstange sein, es kann auch Punktabzüge geben", drohte er den Vereinen. Der DFB werde sich seiner Verantwortung stellen. "Wir sind aber nicht bereit, uns jetzt von der Politik auf Grund der aktuellen Entwicklung an den Pranger stellen zu lassen. Was wir am Wochenende erlebt haben, ist letztlich das Resultat gesellschaftlicher Fehlentwicklungen und der Fußball ist nicht die Reparaturwerkstatt der Gesellschaft", sagte Zwanziger.

Als ad-hoc-Maßnahme beschlossen DFB und DFL eine verschärfte Beobachtung von im Zusammenhang mit Ausschreitungen immer wieder negativ auffallenden Vereinen wie dem Nord-Regionalligisten 1. FC Dynamo Dresden. "Dort gibt es eine Fan-Struktur mit einer hohen Gewaltbereitschaft", stellte Zwanziger fest. In einem Telefon- Gespräch mit Dynamo-Präsident Jochen Rudi kritisierte dieser am Dienstag die Aussagen seines Geschäftsführers Volkmar Köster, der den Einsatz der Polizei beim Spiel in Berlin als unverhältnismäßig bezeichnet hatte.

Ein weiteres Ziel der Task Force wird es sein, sich einen detaillierten Überblick über aktuelle Entwicklungen in den Landesverbänden und deren Vereinen sowie eventuell in den Bundesligen zu verschaffen, um kurz- und langfristige Maßnahmen im Kampf gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu initiieren und koordinieren. "Wir werden versuchen, solche Vorkommnisse zu minimieren. Ganz abstellen können wir sie nicht", sagte Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann nach dem Treffen mit Zwanziger. Im Profibereich habe man die Situation mit Ausnahmen unter Kontrolle.

Im Zuge der Gewaltprävention will Zwanziger vor allem ein Hauptaugenmerk auf eine verbesserte Integration ausländischer Spieler im deutschen Amateurfußball legen. Zahlreiche Beispiele belegen, dass Ausschreitungen vor allem auch deshalb entstehen, weil sich ausländische Vereine im DFB oftmals ungerecht behandelt fühlen. "Ich habe in unserem Kreis einen türkischen Schiedsrichter, den wir zum Beauftragten gemacht haben. Diese Maßnahme hat sich sofort ausgezahlt", sagte Zwanziger.

mig/dpa/sid



 

     greetz

1:0 für den deutschen Fussball 2882013

     sports*

1:0 für den deutschen Fussball RubbelStar1

sags ja schon

 
#2
immer sport ist mord und daher no sports man :-)


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