- Nvidia könnte durch den Gesundheitssektor wachsen.
- Goldman Sachs setzt Kursziel für Nvidia auf 250 US-Dollar.
- Nvidia investierte 2023 50 Millionen US-Dollar in Recursion.
- Hot or not?
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Der US-Technologiekonzern Nvidia steht laut einer aktuellen Analyse von Goldman Sachs vor einem möglichen neuen Wachstumsschub. Während sich die Diskussion an den Märkten zuletzt um überzogene Bewertungen und geopolitische Risiken drehte, richtet sich der Blick der Analysten nun verstärkt auf das langfristige Potenzial künstlicher Intelligenz in der Medizin.
Die Investmentbank bekräftigte ihre Kaufempfehlung für Nvidia und setzte ein Kursziel von 250 US-Dollar fest.
KI trifft Biotechnologie
Laut Analystin Salveen Richter verfolgt Nvidia bewusst einen Plattformansatz, anstatt selbst als Gesundheitsunternehmen aufzutreten.
"Durch Partnerschaften mit Life-Sciences-Unternehmen kann Nvidia seine Modelle unter realen Laborbedingungen validieren und gleichzeitig neue Anwendungsfelder erschließen", heißt es in der Analyse. Dabei spielen sogenannte agentische KI-Systeme eine zentrale Rolle – etwa bei der Auswertung digitaler Patientenakten, der Automatisierung von Produktionsprozessen oder der Simulation biologischer Systeme.
Ein Beispiel für diese Strategie ist die Beteiligung an Recursion Pharmaceuticals. Nvidia investierte bereits 2023 rund 50 Millionen US-Dollar in das Biotech-Unternehmen, das sich auf KI-gestützte Wirkstoffentwicklung spezialisiert hat.
Weniger Aufwand, schnellere Ergebnisse
Nach Angaben von Recursion ermöglicht die Kombination aus multimodalen Daten und KI-gestützter Analyse eine drastische Effizienzsteigerung. So können Pharmaunternehmen bis zu 90 Prozent weniger Wirkstoffkandidaten synthetisieren und dennoch bessere Ergebnisse erzielen.
Noch signifikanter ist der Zeitgewinn: Während klinische Studien traditionell durchschnittlich 42 Monate bis zum Start benötigen, kann dieser Zeitraum mit Hilfe von KI auf rund 17 Monate verkürzt werden. Dies könnte die gesamte Branche grundlegend verändern, insbesondere in einem Umfeld steigender Entwicklungskosten und wachsender regulatorischer Anforderungen.
Darüber hinaus verbessert künstliche Intelligenz die Auswahl geeigneter Patientengruppen für klinische Studien. Laut Unternehmensangaben kann die Zahl geeigneter Teilnehmer in bestimmten Programmen um 30 bis 50 Prozent gesteigert werden.
Digitale Zwillinge und Simulationen
Ein weiterer zentraler Anwendungsbereich liegt in der Simulation medizinischer Prozesse. Mithilfe sogenannter digitaler Zwillinge können Pharmaunternehmen die Wirkung neuer Medikamente bereits im Computer modellieren, bevor sie in die klinische Phase gehen. Dies reduziert nicht nur Kosten, sondern erhöht auch die Erfolgswahrscheinlichkeit.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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