Top-Thema

09:41 Uhr +2,00%
Aktien Frankfurt Eröffnung: Keine Panik - Gewinne nach Italien-​Referendum

Zwischen Protz und Wahnsinn

Samstag, 05.11.2016 14:00 von

Junge Großstädter sind mehrheitlich gegen Trump. So ist auch New York eher eine Clinton-Stadt. Und doch gibt es vereinzelte Trump-Anhänger in den Straßen der Millionenmetropole. Ein Streifzug durch Manhattan.

Sie gucken entsetzt. Nein, sie sind natürlich nicht für Donald Trump. Und sie kennen auch niemanden, der das ist. „Und wenn es einer wäre, würde er es vermutlich nicht zugeben, aus Angst, verurteilt zu werden“, sagt einer der jungen Leute im Bryant Park im Herzen Manhattans. Dort findet sich keiner der an diesem Tag zufällig befragten New Yorker, der sich als Anhänger des republikanischen Präsidentschaftskandidaten outet. Auch wenn Trump selbst ein New Yorker ist, ist das ist nicht verwunderlich: Junge Großstädter wählen traditionell mit großer Mehrheit die Demokraten. Und dieses Mal eben Hillary Clinton. Ebenfalls eine New Yorkerin.

Die Republikaner dagegen fischen im Teich der Vorstadt- und der Landbewohner und haben eher eine ältere Wählerschaft. „Es wird eine Wahl werden zwischen Stadt und Land“, sagt einer der Bryant-Park-Besucher. Zyniker könnten sagen: Es wird eine Wahl zwischen Realisten und Verrückten. Trump sei wahnsinnig, hört man von den jungen New Yorkern.

Nur drei Metro-Stationen vom Bryant Parks entfernt, an der 5th Avenue, steht der Trump Tower. Wie nach Aufmerksamkeit heischend ragt das dunkle Gebäude in die Luft, an der Fassade steht in dicken goldenen Buchstaben „Trump Tower“. Innen rosa Marmor und Gold (Goldkurs), Wasserfälle plätschern von den Wänden. Überall gibt es Spiegel, sodass die Fläche größer wirkt als sie es tatsächlich ist. Als Besucher sieht man sich immer wieder selbst. Eingetaucht in goldenes Licht, erstreckt sich das Atrium über sechs Stockwerke. 58 Etagen umfasst der Bau.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.