Zwei Tote nach Explosion in Ludwigshafen

Montag, 17.10.2016 20:00 von

Bei einer Explosion auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen gab es einen Toten und mehrere Verletzte. Sechs Menschen werden vermisst. Die Ursache ist unklar. Der Vorfall kann für BASF (BASF Aktie) auch wirtschaftliche Folgen haben.

Eine gewaltige Explosion auf dem Gelände des Chemieriesen BASF hat Ludwigshafen erschüttert. Wie das Unternehmen bestätigte, sind dabei zwei Mitarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere würden zudem noch vermisst, sagte eine Sprecherin am Montagabend.

Es sei ein "trauriger Tag", sagte Werksleiter Uwe Liebelt am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. "Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Familien“, sagte er. Nach Angaben des Ärztlichen Direktors der BASF, Stefan Lang, sind durch die Explosion und die nachfolgenden Brände sechs Menschen schwer und weitere leicht verletzt worden. Weitere Leichtverletzte hätten sich möglicherweise selbst in ärztliche Behandlung begeben. Die Lage sei noch sehr unübersichtlich und ändere sich von Minute zu Minute, sagte er am Nachmittag.

Zu dem Zwischenfall kam es den Angaben zufolge am Montag gegen 11.20 Uhr im Landeshafen Nord. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. „Wir werden natürlich alles daran setzen, das schnell in Erfahrung zu bringen“, sagte Werksleiter Liebelt. Es gebe auch noch keine näheren Erkenntnisse, welcher chemische Stoff in Brand geraten sei. Nach Angaben der Polizei in Ludwigshafen gibt es keine Hinweise auf einen Terroranschlag.

Auch am Abend dauern die Löscharbeiten noch an. Das Feuer solle nun kontrolliert ausbrennen, teilte das Unternehmen mit. Anwohner müssen weiter mit sichtbaren Rauchwolken rechnen, teilte das Unternehmen mit. Vorliegende Messwerte zeigten in der Luft und am Boden jedoch keine erhörten Werte gefährlicher Stoffe, erklärte das Unternehmen.Im Hafen würden Flüssiggase, aber auch brennbare Flüssigkeiten verladen. Die Menge liegt jährlich bei 2,6 Millionen Tonnen.

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