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Zustand von Ex-Präsident Peres weiterhin ernst

Mittwoch, 14.09.2016 09:40 von

Schimon Peres wurde in ein künstliches Koma versetzt. Der Zustand von Israels Ex-Präsident ist nach einem Schlaganfall weiterhin ernst. Die Ärzte zeigen sich allerdings zuversichtlich.

Der Gesundheitszustand des früheren israelischen Präsidenten Schimon Peres ist nach seinem schweren Schlaganfall stabil, aber weiterhin ernst. Das sagten sein Leibarzt und Schwiegersohn Raphy Walden sowie der Chef der behandelnden Klinik, Jizchak Kreiss, am Mittwoch. Walden stufte Peres' Überlebenschancen als „ziemlich gut“ ein. Zwischendurch sei der 93-Jährige in der Nacht ansprechbar gewesen und habe auf seine Umgebung reagiert, sagte er.

Kreiss, Chef des Sheba Medical Centre in Ramat Gan, sagte zu wartenden Journalisten vor der Klinik, in der Nacht habe es keine weiteren Vorfälle gegeben. „Er ist in einem stabilen, aber nach wie vor ernsten Zustand“, sagte er auf Hebräisch. Auf Englisch umschrieb er Peres' Verfassung mit dem Wort „lebensgefährlich“. Der 93-Jährige sollte demnach auf die Intensivstation der Neurochirurgie verlegt werden.

Walden sagte vor dem Krankenhaus zu AFP, sein Schwiegervater habe in der Nacht seine „Hand gedrückt und eindeutig zugehört und verstanden, was um ihn herum passierte“. Demnach erlitt Peres den Schlaganfall erst im Krankenhaus: So hielt er am Dienstag noch eine rund einstündige Rede in seinem Büro und fühlte sich anschließend unwohl. „Um sicher zu gehen, wurde er ins Krankenhaus gebracht“, sagte Walden.

Dort habe er einen Schlaganfall der rechten Gehirnhälfte erlitten, das Bewusstsein verloren und „andere neurologische Symptome“ gezeigt, fuhr Walden fort. Er wurde an ein Beatmungsgerät angeschlossen und mit Beruhigungsmitteln versorgt. Als die Dosis in der Nacht vorübergehend heruntergefahren wurde, war Peres ansprechbar. „Er ist aufgewacht, zwar nicht komplett, aber er hat auf unser Ansprechen reagiert.“

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