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Zuschauer sitzen bei ARD und ZDF nur in der zweiten Reihe

Montag, 28.11.2016 15:20 von

Ende im Gelände: ARD und ZDF lassen Eurosport auf den milliardenschweren Lizenzen für die globale Sportsause sitzen. Was das für die Sender und die Zuschauer bedeutet.

Als die Meldung im Sommer vergangenen Jahres die Runde machte, kam sie nahezu unscheinbar daher, fast schon lapidar. Das US-Unternehmen Discovery hatte sich im Juni 2015 die TV-Rechte der Olympischen Spiele für den europäischen Markt gesichert. Die Amerikaner zahlen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) dafür stolze 1,3 Milliarden Euro.

Welche Folgen der Kauf dieses wohl attraktivsten weltweiten Sportrechts neben der Fußball-Weltmeisterschaft jedoch entfalten würde, das zeigt sich jetzt: Discovery beziehungsweise sein Tochterunternehmen Eurosport, das die Rechte in Europa an interessierte Sender weiterverkaufen wollte, hat sich nicht mit ARD und ZDF über eine Lizensierung der Bilder einigen können. Finanziell lagen beide Seiten deutlich auseinander; dem Vernehmen nach soll eine Kluft von gut 50 Millionen Euro zwischen den Verhandlungsparteien gelegen haben.

Jetzt schauen die öffentlich-rechtlichen Sender in die Röhre: Erstmals seit Menschengedenken und gefühlt seit der Steinzeit werden zunächst bei den vier künftigen Mega-Events nicht mehr ARD und ZDF den Deutschen alles rund um Olympia servieren. Schon bei den nächsten Winterspielen, die 2018 in Südkorea steigen, übernimmt Eurosport. Rio 2016 war Endstation für den Tross von ARD und ZDF.

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