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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Zur Größe verdammt

Dienstag, 18.10.2016 14:20 von

Netflix begeistert die Aktionäre: Millionen neuer Abonnenten nutzen die Online-Videothek. Doch das Unternehmen geht mit seinen massiven Investitionen ein hohes Risiko ein – Wachstum geht über alles. Ein Kommentar.

Die Zuschauer lieben neue Serien wie „Narcos“, der Geschichte des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar. Und weil das so ist, lieben die Investoren Netflix: Der Plattform ist es im vergangenen Quartal gelungen, mit selbstproduzierten Inhalten wie dem Drogendrama Millionen neuer Abonnenten zu gewinnen. Um fast 20 Prozent legte der Aktienkurs nach der Vorlage der Zahlen zu.

Doch das Happy End ist längst nicht in Sicht. Denn für die Expansion in alle Welt und die eigenen Produktionen gibt Konzernchef Reed Hastings Milliarden von Dollar (Dollarkurs) aus. Um die Investitionen wieder einzuspielen, muss er auch außerhalb der USA Erfolg haben und sich gegen mächtige Anbieter wie Amazon (Amazon Aktie) durchsetzen. Gelingt das nicht, könnte das Unternehmen selbst Stoff für ein Drama bieten.

Der Konzern hat eine hehre Mission: Er will der erste globale Anbieter für Internet-Fernsehen werden. Nach dem erfolgreichen Start im Heimatmarkt USA hat er zu einer rasanten Expansion angesetzt, in mehr als 190 Ländern ist der Online-Dienst inzwischen verfügbar. Gelingt es ihm, zum Synonym für Online-Videotheken zu werden, wie es Amazon und Google (Alphabet A Aktie) in ihren Domänen gelungen ist, lockt ein gigantisches Geschäft.

In den USA ist Netflix (Netflix Aktie) bereits eine Marke, die jeder kennt. 46,5 Millionen Haushalte abonnieren den TV-Dienst, teilweise als Ersatz für die überteuerten Kabelpakete. Kein anderes Unternehmen hat das Fernsehverhalten in der jüngeren Vergangenheit so verändert, beispielsweise mit dem „binge watching“ ganzer Staffeln an einem Wochenende. Diesen Erfolg will der Pionier auf die ganze Welt übertragen.

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