„Zukunftspakt“ sorgt für hohe Anspannung

Donnerstag, 20.10.2016 08:00 von

Die deutschen VW-Werke arbeiten nicht effizient. Mit einem „Zukunftspakt“ will der Konzern besser werden. Ein Stellenabbau ist unvermeidlich, doch noch sind die Verhandlungen mit dem Betriebsrat nicht abgeschlossen.

Die Unruhe bei Volkswagen (VW Aktie) ist groß. Die vor einem Jahr bekannt gewordene Dieselaffäre hat zwar etwas von ihrem Schrecken verloren. Doch schon bestimmt die nächste Großbaustelle das Geschehen im Wolfsburger Autokonzern: die Sanierung der Marke Volkswagen samt der deutschen Produktionsstandorte und die damit verbundene Neuausrichtung des Unternehmens.

Bei Volkswagen stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Damit die Marke Volkswagen wieder konkurrenzfähig wird und die deutschen Werke bei der Produktivität mit den Wettbewerbern mithalten können, müssen große Milliardenbeträge eingespart werden. Allein das erklärt schon die große Unruhe im Unternehmen.

Um die eigenen Mitarbeiter in dieser besonderen Situation etwas zu beruhigen, greifen Konzernführung und der Betriebsrat gemeinsam zu besonderen Mitteln. An diesem Donnerstag ist im Stammwerk in Wolfsburg schon wieder eine Betriebsversammlung angesetzt worden, gerade einmal einen Monat nach dem letzten Belegschaftstreffen. 20.000 Beschäftigte dürften im Wolfsburger Werk zusammenkommen. Wegen der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz werden es vielleicht sogar mehr als sonst üblich.

Sie werden Details zum „Zukunftspakt“ hören wollen. Das ist der Name des Programms, an dem Vorstand und Betriebsrat seit Wochen arbeiten. Es gibt zwar Fortschritte. Doch in Wolfsburg ist inzwischen fast jeder davon überzeugt, dass die Verhandlungen erst im November abgeschlossen werden.

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