ZKB-Banker wollen US-Steuerverfahren beilegen

Dienstag, 29.11.2016 16:00 von

Zwei wegen der Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagte Vermögensverwalter der Zürcher Kantonalbank plädieren auf nicht schuldig. Sie sollen Amerikanern beim Verstecken von über 420 Millionen Dollart geholfen haben.

Zwei Vermögensverwalter der Zürcher Kantonalbank haben in einem US-Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung auf nicht schuldig plädiert. Die beiden in der Schweiz wohnhaften Männer reichten ihre Anträge am Montag beim Bundesgericht in Manhattan (New York) ein. Staatsanwälte erklärten, mit den Angeklagten über eine Beilegung des Falls zu verhandeln.

Den Männern im Alter von 52 und 58 Jahren werfen die Behörden vor, Amerikanern beim Verstecken von über 420 Millionen Dollar (Dollarkurs) auf Auslandskonten geholfen zu haben.

Eine Sprecherin der Zürcher Kantonalbank bestätigte, dass zwei Mitarbeiter in die USA gereist seien, um das von den US-Behörden im Jahr 2012 eingeleitete Verfahren zu lösen. Unklar ist, in wieweit der Fall der beiden Vermögensverwalter mit dem Verfahren gegen die Bank selbst zusammenhängt. „Im Steuerstreit mit den USA gibt es nichts Neues zu berichten“, erklärte die Sprecherin. „Die Zürcher Kantonalbank ist kooperativ und bereit, den Fall abzuschließen.“

Eine Reihe anderer Banken wie Credit Suisse und Julius Bär haben sich in den vergangenen Jahren bereits mit den amerikanischen Strafverfolgern geeinigt. Für eine Handvoll Institute – darunter auch Pictet – steht eine Einigung jedoch noch aus.

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