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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Zinsspekulationen schrecken Dax-Anleger auf

Montag, 12.09.2016 14:00 von

Ein führender Fed-Banker bringt mit Zinsspekulationen den Dax ins Wanken. Der Leitindex verliert über 200 Punkte. Für Aufruhr sorgen außerdem Linde (Linde Aktie) und Eon. Letzterer verliert wegen der Uniper-Abspaltung über 14 Prozent.

Der Deutsche Aktienindex ist mit deutlichen Kursabschlägen in die Handelswoche gestartet. Am frühen Nachmittag notierte er bei 10.354 Punkten rund 2,1 Prozent leichter. Zwischenzeitlich betrugen die Verluste sogar mehr als 2,5 Prozent. Bereits am Donnerstag und Freitag hatten die Kurse im Dax nachgegeben. Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik der Federal Reserve vertreibt viele Anleger von den Aktienmärkten.

„Es herrscht allgemein die Sorge, dass die Zentralbanken sich von der ultra-lockeren Geldpolitik abwenden und ihre Richtung ändern“, sagte Volkswirt Cathal Kennedy von der Bank RBC. Zusätzlich stiegen die Sorgen über die tatsächliche Verfassung der US-Wirtschaft. „Beides kommt bei Anlegern nicht gut an“, sagte Händler Markus Huber vom Brokerhaus City of London. Sie dürften daher im Tagesverlauf Aussagen von drei weiteren Fed-Vertretern mit Argusaugen beobachten.

Für Aufruhr sorgte auch eine Meldung des Industriegase-Konzerns Linde. Die Kapitalvertreter im Aufsichtsrat wollen keine Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair. Aktien von Linde stürzten daraufhin bis zu acht Prozent ins Minus auf unter 137 Euro. Linde-Chef Wolfgang Büchele und die Kapitalvertreter im Aufsichtsrat hätten sich dagegen ausgesprochen, die Gespräche mit den Amerikanern fortzusetzen, teilte der Münchner Konzern am Montag mit. „Während die strategische Sinnhaftigkeit einer Fusion grundsätzlich bestätigt wurde, hat sich bei der Erörterung von Detailfragen insbesondere der Governance gezeigt, dass keine übereinstimmende Auffassung erzielt werden konnte“, hieß es zur Begründung. Praxair (Praxair Aktie) bestätigte knapp das Ende der Gespräche.

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