Zinsaussichten und Ölpreisanstieg stützen Wall Street

Montag, 19.09.2016 20:00 von

Am Mittwoch ist es wieder soweit: Die Federal Reserve entscheidet über den Leitzins. An der Börse rechnet allerdings kaum jemand mit einer Erhöhung. Das hilft dem Dow Jones, der auch von steigenden Ölpreisen profitiert.

Kursgewinne von Finanz- und Energiewerten haben zu Wochenbeginn die Wall Street gestützt. Dazu trugen am Montag steigende Ölpreise bei, nachdem der venezolanische Präsident Nicolas Maduro eine Übereinkunft der ölproduzierenden Länder zur Marktstabilisierung in Aussicht gestellt hatte.

Außerdem schwanden Ängste vor einer unmittelbar bevorstehenden Zinserhöhung. Zuletzt durchwachsene Konjunkturdaten machen es für viele Anleger unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank (Fed) den Schritt bereits diese Woche wagt. „Der Markt stellt sich darauf ein, dass sich die Fed im September nicht bewegen wird“, sagte Aktienstratege Matt Jones von J.P. Morgan Private Bank. Mit Spannung warten Investoren nun darauf, welche Hinweise Fed-Chefin Janet Yellen nach Abschluss der zweitägigen Sitzung am Mittwoch auf eine Anhebung im Dezember geben wird.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte im frühen New Yorker Nachmittagshandel 0,1 Prozent höher mit 18.143 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg ebenfalls 0,1 Prozent auf 2142 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank dagegen 0,1 Prozent auf 5241 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax ein Prozent fester bei knapp 10.374 Punkten.

An der Wall Street legten insbesondere Banktitel zu, nachdem sie vergangene Woche unter Druck waren. JPMorgan gewannen 0,3 Prozent, Bank of America 0,7 Prozent und Wells Fargo 1,2 Prozent. Energiewerte rückten im Sog der anziehenden Ölpreise im Schnitt 0,3 Prozent vor.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.