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ZF liegt im Bieterkampf wieder vorn

Mittwoch, 14.09.2016 09:00 von

Zwei deutsche Zulieferer ringen erbittert um den schwedischen Bremsenspezialisten Haldex. Nun hat ZF Friedrichshafen mit dem Angebot des Rivalen Knorr Bremse gleichgezogen. Doch noch ist die Entscheidung nicht gefallen.

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat seine Offerte für den schwedischen Bremsenspezialisten Haldex erhöht und so mit dem Konkurrenten Knorr Bremse gleichgezogen. Das Unternehmen biete nun 110 statt zuvor 100 schwedische Kronen je Aktie, genauso viel wie der Münchener Bremsen-Hersteller, teilte ZF am Mittwoch mit. Das Management von Haldex unterstütze die Offerte von ZF und empfehle seinen Aktionären die Annahme.

Die Großaktionäre AFA, Göran Carlson und Handelsbanken Fonder, die zusammen gut 17 Prozent an Haldex halten, wollten die ZF-Offerte annehmen. Das Angebot komme aber nur zum Zuge, wenn mehr als 50 Prozent der Haldex-Aktionäre einschlügen, betonte das schwäbische Unternehmen.

Zuvor war Knorr-Bremse dem Konkurrenten aus Friedrichshafen bei der Übernahme in die Parade gefahren. Das bayerische Familienunternehmen überbot das Kaufangebot des Branchenriesen Anfang September um ein Zehntel. Knorr-Bremse hält nach eigenen Angaben bereits 8,4 Prozent an dem Spezialisten für Bremsen und Luftfederungen für Lkw.

ZF hatte bei Haldex zuvor den deutsch-amerikanischen Lkw-Kupplungshersteller SAF-Holland ausgestochen. Knorr, Haldex und die amerikanisch-belgische Wabco sind die drei größten Hersteller von Nutzfahrzeugbremsen weltweit.

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