„Wo Geld ist, da ist der Teufel“

Montag, 05.09.2016 14:00 von

Ihr erstes Geld hat Gertrud Höhler mit Orgelspiel verdient. Bei der Geldanlage setzt die Literaturexpertin und Beraterin auf einen breiten Mix. Zum Börsenerfolg führt aus ihrer Sicht die gezügelte Gier.

Sie hat den Altkanzler Helmut Kohl beraten, den ehemaligen Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, und viele andere Politiker und Vorstände. Wenn es um Geld geht, dann setzt die bekannte Unternehmensberaterin Gertrud Höhler aber auch gern auf den Rat anderer. Wichtig ist der Publizistin aber, dass diese Berater ihre eigenen Schwächen kennen. Gier gehört für Höhler zum Börsengeschehen dazu. Das ist auch gar nicht schlimm, solange diese „gezügelt“ sei.

Name: Gertrud Höhler

Geburtstag: 10. Januar jedes Jahr

Beruf: Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft, seit den 1980er-Jahren Beraterin von Wirtschaft und Politik, Publizistin, Autorin

Was bedeutet Ihnen Geld?Geld ist ein Segel in der Tasche.

Wann ist ein Mensch reich?Die beste Variante: wenn er die anderen Reichen nicht mehr beneidet. Wenn er verstanden hat: Wo Geld ist, da ist der Teufel. Aber wo keins ist, da ist er zweimal.

Was ist Ihr wertvollster Besitz (auch immateriell)?Die Denkfabrik in meinem Kopf. Das Joint Venture; ein Beistandspakt von IQ und EQ, das strategische Bündnis von Ratio und Emotion.

Was war die teuerste Anschaffung in Ihrem Leben, abgesehen von Immobilien?Als ich die Taube auf dem Dach durch den Alligator in meinem Garten ablöste.

Womit haben Sie Ihr erstes eigenes Geld verdient?Mit Orgelspielen bei Taufen und Hochzeiten.

Wie haben Sie gelernt, mit Geld umzugehen?Indem mir früh klar wurde, dass Preis und Wert eines käuflichen Produkts sich zueinander verhalten wie die Schlange zum Adler: Wenn der Wert im Auge des Kunden den Preis überflügelt, stimmt der Handel.

Was war Ihre erste Geldanlage (nach dem Sparbuch)?Ein kleiner Goldbarren.

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