Wirecard: hier verbirgt sich weiteres Wachstumspotenzial!

Mittwoch, 21.09.2016 03:38

Kommentar von Ethan Kauder

Robert Sasse: Herr Kauder, beim Online-Bezahldienstleister Wirecard stehen die Zeichen weiter auf Expansion. Der Aktienkurs hat sich nach der Leerverkaufs-Attacke vom Frühjahr wieder deutlich erholen können und ist vom Jahreshoch schon nicht mehr so weit entfernt. Das Vertrauen der Anleger scheint zurückgekehrt zu sein und auch die letzten Quartalszahlen haben für gute Laune bei den Aktionären gesorgt.

Ethan Kauder: Ja, ich habe ebenfalls das Gefühl, dass es mit Wirecard wieder aufwärts geht und dass es jetzt zu früh ist, um Gewinne mitzunehmen. Wer weiß, was da noch kommt. Die Anstrengungen, die das Unternehmen unternimmt, um weiter zu expandieren, sind wirklich erstaunlich. Gespräche wurden mit dem chinesischen App-Anbieter Alipay geführt und nun ist man sogar auch in Indien aktiv geworden.

Robert Sasse: Was hat hat Wirecard in dem nach der Bevölkerung zweitgrößtem Land der Erde vor?

Ethan Kauder: Man möchte eine eigene Bezahl-App auf den Markt bringen. Das Potenzial ist riesig, wie Sie im Hinblick auf die Bevölkerung bereits andeuteten. Vergessen wir nicht, dass in Indien immerhin 1,3 Milliarden Menschen leben, Tendenz steigend. Experten bescheinigen der indischen Wirtschaft zudem überaus gute Erfolgsaussichten.

Robert Sasse: Es hört sich also ganz so an, als hätte Wirecard einmal mehr auf das richtige Pferd gesetzt.

Ethan Kauder: Die Strategie, sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen, ist durchaus die richtige. Natürlich boomt der Online-Handel auch hierzulande weiterhin. Aber Wirecard ist sich bewusst, dass das alleine nicht reicht, dass man selbst aktiv bleiben muss, um den Aktionsradius ständig zu erweitern.

Robert Sasse: Wissen Sie genaueres über die App, die in Indien auf den Markt kommen soll?

Ethan Kauder: Der Kunde dieser App, die auf den Namen mVisa hören wird, bezahlt die Ware im Geschäft, indem er an der Kasse sein Smartphone vorlegt, auf dem ein bestimmter QR-Code gezeigt wird. In naher Zukunft schon soll diese Methode in 25.000 Geschäften akzeptiert werden. Die Transaktion wird dann von der indischen Wirecard-Tochter GI Technology und der indischen Privatbank DCB durchgeführt.

Robert Sasse: Herr Kauder, vielen Dank für das Gespräch.

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