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Wirecard: 3 Experten sehen das Ende der Fahnenstange erreicht!

Donnerstag, 01.12.2016 09:45

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

im November veröffentlichte der Zahlungsdienstleister Wirecard seine jüngsten Geschäftszahlen. Daraufhin passten 16 Analysehäuser ihre Kursstudien an.

Nach wie vor hohe Wachstumsdynamik

Die Experten stürzten sich vor allem auf die erfreuliche EBITDA-Prognose für das kommende Geschäftsjahr. Sie liegt nach Meinung der Analysten deutlich über den Markterwartungen. Dies spreche für eine ungebrochene Wachstumsdynamik. Auch der mittelfristige Ausblick auf die Entwicklung bis 2020 stütze diese Einschätzung. Zudem gehe aus anvisierten operativen Marge hervor, dass der Konzern nochmals seine Profitabilität steigern könne.

Verschiedene Häuser wie etwa Commerzbank und Baader Bank hoben deshalb ihre Kursziele nochmals kräftig nach oben an. Die Commerzbank sieht nun einen Kurs von 65 Euro (vorher 55 Euro) als realistisch an, die Baader Bank von 62 Euro (vorher 57 Euro). Damit liegen die Prognosen 54 % bzw. 47 % über dem derzeitigen Kurswert von Wirecard.

Heike Pauls von der Commerzbank beeindruckte vor allem die bessere mittelfristige Perspektive. Bis 2020 dürfte das Unternehmen mit seinen Umsatz und Ergebnis etwa 12 % über den momentanen Markterwartungen liegen, so ihre Analyse. Dieses Wachstum sei darauf zurückzuführen, dass Wirecard inzwischen als Dienstleister auch für globale Konzerne interessant geworden sei.

Knut Woller von der Baader Bank machte sein Urteil von den kurzfristigen Aussichten für 2017 abhängig. Er erwartet, dass Wirecard beim EBITDA das obere Ende der Jahresprognose übertreffen werde. Zudem spiegele der Kurswert noch nicht die positive Entwicklung in 2016 vollends wieder, die sich aus den Fundamentaldaten ergibt.

Die Experten von Credit Suisse, Deutsche Bank und Oddo Seydler stimmten der Analyse ihrer Kollegen zwar im Prinzip zu. Sie gelangten dennoch zu einer anderen, deutlich niedrigeren Kursbewertung. Johannes Schaller von der Deutschen Bank ist beispielsweise der Ansicht, dass der derzeitige Kurswert schon das zu erwartende Wachstum eingepreist habe.

Neue Analystenempfehlungen im Überblick

(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)

  • Commerzbank: „Buy“ – 65,00 Euro (+54 %)
  • Hauck & Aufhäuser: „Buy“ – 64,00 Euro (+52 %)
  • Baader Bank: „Buy“ – 62,00 Euro (+47 %)
  • Warburg Research: „Buy“ – 60,00 Euro (+43 %)
  • Goldman Sachs: „Conviction Buy List“ – 58,00 Euro (+38 %)
  • Barclays: „Overweight“ – 58,00 Euro (+38 %)
  • Berenberg: „Buy“ – 58,00 Euro (+38 %)
  • Lampe: „Kaufen“ – 58,00 Euro (+38 %)
  • HSBC: „Buy“ – 57,00 Euro (+35 %)
  • DZ Bank: „Kaufen“ – 56,50 Euro (+34 %)
  • Kepler Cheuvreux: „Buy“ – 54,00 Euro (+28 %)
  • Independent Research: „Kaufen“ – 54,00 Euro (+28 %)
  • Oddo Seydler: „Buy“ – 45,00 Euro (+7 %)
  • Deutsche Bank: „Hold“ – 42,00 Euro (0 %)
  • Credit Suisse: „Underperform“ – 38,00 Euro (-10 %)
  • Citigroup: „Neutral“ – k.A. (k.A.)

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