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„Wir werden uns auch mal streiten“

Dienstag, 08.11.2016 18:40 von

René Obermann und Ralph Dommermuth machen von nun an gemeinsame Sache. Der Chef von United Internet (United Internet Aktie) verkauft einen Teil seines Firmenkundengeschäfts an Warburg Pincus für rund eine halbe Milliarde Euro.

Sie kennen sich seit Jahren, nun arbeiten sie das erste direkt Mal miteinander: René Obermann, Ex-Chef der Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) und United-Internet-CEO Ralph Dommermuth. Letzterer hat seit der Gründung mit der Telekom zusammengearbeitet. Obermann ist mittlerweile Partner beim Finanzinvestor Warburg Pincus – und dieser steigt nun bei Dommermuths-Konzern ein. Wie das Unternehmen heute mitteilte, wollen sie im Geschäftsbereich „Business Applications“ künftig zusammenarbeiten. Darin ist unter anderem das Geschäft mit Servern, E-Mail-Angeboten und Online-Shops für Firmenkunden gebündelt. Warburg Pincus zahlt rund 450 Millionen Euro für ein Drittel davon. 2015 hat der Bereich rund 600 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Für Warburg Pincus könnte sich die Investition schnell rechnen. United Internet – bekannt unter den Marken 1&1 und web.de – prüft einen Börsengang der Sparte, der dann in zwei Jahren erfolgen könnte. Das hatte das Unternehmen nach der Übernahme von home.pl, einem polnischen Webhoster, bekanntgegeben. 135 Millionen Euro hatte United Internet dafür bezahlt. Einen genauen Termin wollte Dommermuth aber nicht nennen. Bereits jetzt schätzen Obermann und Dommermuth den Wert des Geschäftsbereichs „Business Applications“ auf rund 2,5 Milliarden Euro. Dommermuth betonte nun, mithilfe von Warburg Pincus und René Obermann den Umsatz schneller steigern zu wollen – auch mit Zukäufen. „Die erwartete Marktkonsolidierung aktiv mitgestalten“, nennt Dommermuth das. Auch Obermann betonte, dass sich Warburg Pincus auf Wachstumsfinanzierung konzentriere.

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