Top-Thema

„Wir orientieren uns an Start-ups”

Montag, 12.09.2016 15:40 von

Die Digitalisierung verändert die Medien rasant. Beim Düsseldorfer Terrassengespräch ging es um personalisierte Nachrichten und um IT-Mitarbeiter, die ihr Büro lieber im schwedischen Wald als im Silicon Valley haben.

Wie ist es, wenn man als kleiner Roboter eine Digitalkonferenz in einer 600 Kilometer entfernten Stadt besucht? Léa Steinacker, Digital Scout der „Wirtschaftswoche“, probierte es aus und berichtete begeistert davon beim „Düsseldorfer Terrassengespräch“. Technik öffnet immer mehr Tore. Darauf gilt es zu reagieren. Zum Thema „Digitalisierung der Medien“ diskutierte die Digitalexpertin Steinacker mit Tina Beuchler, Digitalchefin von Nestlé, Katharina Borchert, Innovationschefin bei Mozilla, Jochen Wegner, Chef von „Zeit Online“ und Miriam Meckel, Chefredakteurin der „Wirtschaftswoche“.Frau Borchert, Sie haben früher bei „Spiegel Online“ gearbeitet, jetzt sind Sie bei Mozilla im Silicon Valley. Wo sehen Sie die größten Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Medienhäusern?Katharina Borchert: US-Verlage sind technologisch deutlich besser ausgestattet als deutsche Medienhäuser. Sie trauen sich mehr und investieren viel konsequenter. Indem sie zum Beispiel viele gute Programmierer einstellen.Hat Amerika selbst ein Vorbild in Sachen Technologie?Borchert: Viele Technologieexperten blicken jetzt schon nach Asien. Beeindruckend finde ich, wie weit die Kommunikation in Asien über WeChat funktioniert. Die App ist zu einem eigenen Universum geworden, in der Branche heißt das „Walled Garden“, in dem man fast alles machen kann – vom Taxi bestellen über Hotelzimmer buchen bis hin zu Arztterminen reservieren.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.