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25.04.17
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"Wir müssen raus aus der Bürokratie"

Freitag, 13.01.2017 09:00 von

Innovativ zu sein unter erschwerten Bedingungen – das ist der Job von Anton Schrofner, Vorstand des Medizintechnikherstellers Draeger. Und den erledigt er ausgezeichnet. Wortwörtlich.

Diese verflixte zweite Stufe, die macht auch Toni Schrofner das Leben schwer. Dabei ist der energische Österreicher beseelt davon, lebensrettende Technik für Kranke, Feuerwehrleute oder Taucher zu entwickeln. Und tatsächlich gelten auch die fast 14.000 Draeger-Mitarbeiter dank dieses hehren Ziels als hoch motiviert, selbst in jüngst wirtschaftlich schwierigen Zeiten. „Aber nach der Idee kommt eben noch Stufe zwei“, sagt Vorstand Schrofner und erklärt nüchtern: Sicherheitsrelevante Innovationen kommen nur um den Preis hoher regulatorischer Auflagen und kiloschwerer Dokumentationen auf den Markt.

Man will ja keine Leben gefährden. Demotivierend ist die Bürokratie für alle Beteiligten bisweilen trotzdem. „Ja, in der Medizintechnik dauert das etwas länger als in anderen Branchen“, sagt der Forschungschef und seufzt.

Aber wie kann man dann aus Lübeck heraus in einem 1889 gegründeten Konzern bei den eigenen Angestellten rund um den Globus die Lust am Experimentieren, Verwerfen und Neustarten bewahren? Denn das will Schrofner: „für Draeger teilweise exotische Dinge machbar machen“, mit dem Ziel bester Produkte. Und dafür hat er eine Lösung gefunden: die „Kickbox“.

Diese Software des Adobe-Konzerns leitet und coacht Teams in sechs Schritten von der individuellen Motivation bis zur fertigen Idee. Draeger startete mit einer aufsehenerregenden internen Werbeaktion. Dann konnte jeder Mitarbeiter aus allen Bereichen seine Idee im Intranet anmelden – auch Brasilianer, Australier und Inder waren dabei.

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