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Windkraft: Was bedeuten die Pläne von Trump? (Nordex, Siemens, Senvion, Vestas)

Freitag, 25.11.2016 14:15

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

nun ist Donald Trump also zum neuen Präsidenten der USA gewählt worden. Seitdem das Wahlergebnis feststeht, wächst bei Anlegern, die in Windkraftaktien investiert haben, die Sorge um ihr Investment. Dies lässt derzeit am deutlichsten bei den Aktien von Nordex und Vestas beobachten, deren Kurse nach der US-Wahl kräftig nachgaben. Aber wie schlimm wird es wirklich?

Trump legte nochmals nach

Die Aussagen von Trump während des Wahlkampfs ließen schon nichts Gutes erwarten. Nun hat er bei einem Treffen mit Reportern der „New York Times“ nochmals nachgelegt. Seine Hauptargumente: Windenenergie verschlinge enorme Subventionen der öffentlichen Hand, die meist in Steuervergünstigungen bestehen. Zudem sei die Technik für den Tod vieler Vögel verantwortlich. So viel ist klar: Trump ist nach wie vor kein Freund der Windmühlen. Doch dann rückte er noch mit einem Argument heraus, das vielleicht Aufschluss über seine eigentliche Motivation gibt: Windräder würden vor allem in Asien und Deutschland gefertigt.

Ein Reporter wies ihn umgehend darauf hin, dass inzwischen auch der US-Konzern General Electric in das Geschäft mit den Windanlagen eingestiegen sei. Diesen Umstand hieß Trump ausdrücklich gut und wetterte im nächsten Satz wieder gegen Siemens und „die Chinesen“. Also haben wir es hier mit Protektionismus zu tun, der ein bekanntes Motiv seines Wahlkampfs war.

Will Trump die deutschen Firmen rausdrängen?

Das ist zwar keine erfreuliche Nachricht für die deutschen Firmen, aber immerhin ein Umstand, auf den man sich einstellen kann. Trump will offensichtlich die amerikanischen Hersteller stärken, während die deutsche Konkurrenz wohl kaum mit weiteren Subventionen rechnen darf. Dies würde vermutlich Nordex härter treffen als zum Beispiel Siemens. Denn Siemens beschäftigt rund 50.000 Menschen in den USA. Einige Hundert von ihnen fertigen auch Windräder. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Trump diese Werke mit Sanktionen bestraft.

Aber ganz sicher kann sich auch Siemens nicht sein. Denn Trump muss seinen Plan, den Steuersatz für Unternehmen um 15 % zu senken, irgendwie finanzieren. Dazu könnte er im Gegenzug die Steuerermäßigungen für erneuerbare Energien streichen. Für die gesamte Ökostromsparte käme diese Politik einem Desaster gleich. Denn noch gelten die USA als wichtigster Wachstumsmotor dieser Branche.

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