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Windkraft: Analyse offenbart die Probleme der Branche! (Nordex, Senvion, Vestas, Siemens)

Donnerstag, 16.02.2017 13:09

Kommentar von Norman Stepuhn

Liebe Leser,

der lukrative Windmarkt entwickelte sich in den letzten Jahren mehr und mehr zum Energie-Markt der Zukunft. Dies wird nun abermals vom Bundesverband für Windenergie (kurz: BWE) bestätigt. So konnte die Windindustrie mit einem Zuwachs von 4.625 Megawatt an Land die im Juli 2016 abgegebene Prognose noch übertreffen. Dies entspreche einem Wachstum von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die Jahre 2017 und 2018 erwarte man mit 4.500 bis 5.000 Megawatt und 3.000 bis 3.500 Megawatt ebenfalls einen kurzfristigen Zubau.

Die Negativpunkte sind zum einen jedoch das abermalige Verfehlen der Rekordwerte des Jahres 2014 sowie zum anderen die unsichere mittelfristige Entwicklung der Branche.

Süden auf dem Vormarsch – Norden wird gedeckelt

Interessant gestalten sich vor allem die Zubau-Gebiete des Jahres 2016. So konnten hauptsächlich südliche Bundesländer wie etwa Baden-Württemberg überzeugen. Diese gelten in der Regel als windschwächer.

Wendet man seinen Blick in Richtung Norden, erhält man jedoch ein durchaus besorgniserregendes Bild. Ende 2016 kündigte die Bundesnetzagentur im Zuge eines Entwurfs an, dass in Regionen mit vormals hohen Zubau-Raten wie zum Beispiel in Schleswig-Holstein eine Deckelung der Neuerrichtungen geplant sei. Grund hierfür seien Engpässe im Stromnetz.

Schaut man sich die Zahlen der nördlichen Bundesländer an, erkennt man schnell, dass die Zubau-Raten im Vergleich zur sonstigen Bundesrepublik deutlich rückläufig sind. So erreichte der Norden 2014 noch 45 Prozent der gesamtdeutschen Marge, während es 2015 nur noch 37 Prozent waren. Aktuell rangiert dieser Verhältniswert bei 32 Prozent.

Mittelfristige Entwicklung bereitet Sorge

Herman Albers, Präsident beim Bundesverband WindEnergie, sieht die Gefahr des Rückgangs und fordert die Bundesregierung auf, dass diese „das Instrument schneller als vorgesehen Ende 2017 überprüft“. Des Weiteren arbeite die Industrie daran, „die Verringerung des deutschen Marktes mit Exporten auszugleichen“. Albers fügte skeptisch an, dass es schwer abschätzbar sei, inwieweit „es nach 2020 zu einem Rückbau von Anlagen kommt, die dann aus der EEG-Vergütung herausfallen“.

Im Ausland kommen deutsche Windkrafttechnologien nach wie vor sehr gut an. Dennoch gibt es auch hier mittelfristige Probleme, die es zu bewältigen gilt. Da wären zum Beispiel der noch verschlossene chinesische Markt, die hohen Anforderungen an lokale Fertigungen sowie die unsichere Situation in den USA.

Alles in allem ist die Angst vor der mittelfristigen Entwicklung durchaus vorhanden. Es bleibt abzuwarten, ob die zuständige Politik im In- und Ausland zeitnahe Entscheidungen treffen wird und ob diese dem wichtigen Windmarkt zuträglich seien werden.

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