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Wieder mehr Datenklau an Geldautomaten - Schaden aber auf Rekordtief

Montag, 09.01.2017 14:15 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Datendiebe haben 2016 zwar an Geldautomaten in Deutschland wieder häufiger zugeschlagen - der Schaden durch "Skimming"-Angriffe sank dennoch auf ein Rekordtief. 159 (Vorjahr: 118) Automaten wurden im vergangenen Jahr von Kriminellen manipuliert, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) auszuspähen, wie die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme am Montag auf Anfrage mitteilte. Der Bruttoschaden durch "Skimming" summierte sich auf gut 1,9 (2,7) Millionen Euro. Dass die Schäden seit Jahren sinken, erklären Experten vor allem damit, dass sich schwer fälschbare EMV-Karten mit einer Art Mini-Computer zunehmend durchsetzen. Zu einem viel größeren Problem hat sich dagegen der Diebstahl von Zahlungskarten entwickelt./ben/DP/stb