Wie Tiere zum Trend werden

Samstag, 24.09.2016 15:00 von

Ob auf T-Shirts oder Kissen: Eulen sind der Dauerbrenner. Dieses Jahr sind Einhörner überall. Aber warum wird ein Tier zum Trend? Und wer wird sich als nächstes durch die Kleiderschränke hangeln?

Auf einmal waren sie überall. Auf Kindergeburtstagen. Auf Popfestivals. Auf Demos gegen Nazis. Einhörner zieren Pullover, Jutebeutel, Tassen, Kissen und Torten. Für Hipster-Geburtstage gibt es „Einhorn-Pinata“, Pappfiguren wie in Mexiko. Aber woher kommt eigentlich der Trend zu genau diesem Fabelwesen?Es ist nicht der erste aus dem Tierreich: Seit Jahren wimmelt es in der Mode und in der Wohnungsdeko vor Hirschen, Dackeln, Erdmännchen, Rehen und Flamingos.Ganz oben: Eulen. Mit ihnen kann man im Internet die Zeit vertrödeln, fast so gut wie mit Katzenvideos. Einfach mal „nasse Eulen“ googeln. Auf dem Laufsteg tauchten die Vögel schon 2008 auf. „Die Eule als Motiv auf Kissen, Taschen und Schals, auf Papeteriewaren oder Dekoartikeln begleitet uns schon seit fast einer ganzen Dekade“, sagt Nicolette Naumann, Vize-Präsidentin der Frankfurter Messe Ambiente. „Ihr folgten diverse Waldtiere wie Füchse, Dachse, Igel oder Vögel.“Aktuell geht es exotisch zu. Flamingos sind überall, gerne in Kombination mit Ananas oder Palmen, in knalligen Farbtönen. Neu sei der Dackel als Motiv oder auch als Dekofigur, sagt die Expertin. Von einem „Trendmotiv“ spricht die Fachwelt, wenn das Tier nicht nur auf Kinderkleidung, sondern auch auf der Tasse fürs Büro oder dem Sofakissen landet.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.