Wie tief fällt der Dax-Kurs der Deutschen Bank?

Freitag, 16.09.2016 07:40 von

Nach der 14-Milliarden-Forderung aus den Vereinigten Staaten dürften die Papiere der Deutschen Bank zur Dax-Eröffnung einbrechen. Außerdem im Fokus: Die Unsicherheit über die weitere Zinspolitik der Notenbanken.

Nach der 14-Milliarden-Dollar-Forderung der US-Behörden dürften die Papiere der Deutschen Bank am Freitag deutlich unter Druck stehen. Nachbörslich fiel der Kurs des Geldinstituts in den USA um 7,4 Prozent. Auch in Deutschland wird mit einem starken Einbruch gerechnet.

Beim Brokerhaus Lang & Schwarz ging es im vorbörslichen Handel um 5,3 Prozent auf 12,40 Euro hinunter. Am Donnerstag waren die Papiere der Bank noch um 1,20 Prozent auf 13,10 Euro gestiegen und lagen damit mehr als zwei Euro über den historischen Tiefstkurs von 11,06 Euro, der am dritten August erreicht worden war.

Das US-Justizministerium verlangt von dem Geldinstitut eine Zahlung in Höhe von 14 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Es wäre die höchste Strafsumme, die in den USA jemals gegen eine ausländische Bank verhängt wurde. Mit dem Geld sollten Ansprüche an die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) aus der Zeit der Finanzkrise 2008 beglichen werden, als viele Investoren nach dem Kollaps des Immobilienmarkts in den USA hohe Verluste mit hypothekengesicherten Wertpapieren machten. Der Bank wird vorgeworfen, die Risiken dieser komplexen Anlagepapiere gegenüber Anlegern verharmlost zu haben. Die Deutsche Bank erklärte, sie habe „keine Absicht“, sich auf eine Zahlung einzulassen, die „auch nur in der Nähe“ der geforderten Summe liege.

Der Dax zeigte sich insgesamt vorbörslich kaum verändert. Nachdem der Leitindex am Donnerstag 0,5 Prozent im Plus auf 10.431 Punkten geschlossen hatte, lag er im außerbörslichen Handel mit 10.435 Punkten minimal im Plus.

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