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30.03.17
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Nasdaq 100 kurz auf Rekordhoch - Gute Daten

Wie Sie mit Trump Geld verdienen können (Teil 1): Der Twitter-Index (Nordstrom, Lockheed Martin, Boeing, New York Times, Exxon Mobil, Goldman Sachs, News Corp, BMW, Daimler, Dow Jones, S&P 500)

Dienstag, 14.02.2017 07:50

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

man mag vom neuen US-Präsidenten Donald Trump halten, was man will. Aber für reichlich Gesprächsstoff ist jeden Tag gesorgt – auch an den Börsen. Ein Tweet von Trump reicht aus und schon geraten die Kurse von Nordstrom, Lockheed Martin, Boeing, BMW oder Daimler in Bewegung. Einige Experten tüfteln nun an einem Index, der diese Bewegungen in Zukunft zuverlässiger abbilden kann, um daraus konkret Kursprognosen zu gewinnen.

Hinter dem Twitter-Index steckt Bankrate, ein Finanzportal in den USA. Aufnahme in den Index findet jedes Unternehmen, zu dem sich Trump explizit äußert. Die Liste füllt sich allmählich. Neben den Trump-“Opfern“ Lockheed Martin, Nordstrom und Boeing zählen dazu auch Exxon Mobile und Goldman Sachs. Mehrere Kabinettsmitglieder waren für diese Konzerne in der Vergangenheit tätig. Darüber hinaus hat man auch die Aktien von Medienkonzernen wie News Corp. oder New York Times aufgenommen. Fox News ist Trumps Leib- und Magensender, die „New York Times“ Trumps beliebteste Zielscheibe für Kritik.

Das überraschende Ergebnis der bisherigen Analyse: Nicht jede negative Bemerkung seitens Trump wirkt sich zwangsläufig nachteilig auf den Börsenkurs des betroffenen Unternehmens aus. Beispiele hierfür sind die Kaufhauskette Nordstrom, aber auch die Aktie der „New York Times“. Das erschwert natürlich klare Prognosen. Deshalb will Bankrate die Entwicklung auch langfristig begleiten, beobachten und analysieren.

Eines steht jetzt schon fest: Unmittelbar nach einem Trump-Tweet steigt der Handel mit der von ihm erwähnten Aktie sprunghaft an. Und höhere Handelsvolumen sind an der Börse für Anleger immer von Vorteil. Man muss nur wissen, auf welche Kursrichtung man setzen soll. Auch hierzu bietet der Index einen Fingerzeig. In der Summe sind nämlich alle im Index enthaltenen Papiere seit dem Wahltag bisher um durchschnittlich 10 % gestiegen. Der S&P 500 hat es im gleichen Zeitraum lediglich auf ein Kursplus von 6,7 % gebracht. Ganz verkehrt scheint der Ansatz also nicht zu sein.

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