Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Wie ein Anwalt Donald Trump belehren will

Montag, 09.01.2017 13:40 von

Amerikas künftiger Präsident Donald Trump schert sich wenig um Recht und Traditionen. Der renommierte US-Jurist Norman Eisen will das ändern - ein Besuch.

Norman Eisen weiß, was für eine Gefahr von Autokraten und Diktatoren ausgeht. Seine Eltern – die Mutter Tschechin, der Vater Pole – wurden von Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert. Sie überlebten und flüchteten in die Vereinigten Staaten. 2011 kehrte Eisen in das Heimatland seiner Mutter zurück und wurde US-Botschafter in Prag. Von dort aus erlebte er, wie Russlands Präsident Wladimir Putin eine Autokratie erschuf, wie in Ungarn Viktor Orbán die Justiz bedrängte, die Presse behinderte und Minderheiten verfolgte. „Wir müssen verhindern, dass Gleiches nun in den USA passiert“, sagt Eisen.

Am 20. Januar wird Donald Trump als US-Präsident vereidigt. Ein Mann, der Machthaber wie Putin für ihre Führungsstärke bewundert. Ein Mann, der auch nach der Wahl gegen Einwanderer und Journalisten hetzt. Und sich noch immer schwertut, von seinem Geschäftsimperium zu lassen – und so in gefährliche Interessenkonflikte hineinschlittert. Deswegen schlägt Eisen Alarm. Der 56-Jährige ist zu einem der lautstärksten Kritiker des künftigen Präsidenten geworden. „Ich kann nicht schweigen. Zu viel steht auf dem Spiel“, sagt er.

Also hetzt der Jurist, der den noch amtierenden Präsidenten Barack Obama in Ethik- und Rechtsfragen beraten hat, von einem Interviewtermin zum anderen. In den Wochen nach der Wahl tauchte Eisens Name in mehr als 1000 Artikeln auf, wurden Videos mit ihm selbst zu trockenen Rechtsfragen online millionenfach angeklickt. Eisen weiß: Er hat nur die Kraft des öffentlichen Drucks, denn verbindlich vorschreiben kann er dem bald mächtigsten Mann der Welt nichts.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.