Wie die Grenzen zwischen Menschen und Robotern verschwimmen

Sonntag, 16.10.2016 14:00 von

Ist das ein Roboter oder ein Mensch? Diese Frage lässt sich meist schnell beantworten. In Zukunft jedoch werden die Grenzen verschwimmen. Maschinen lernen denken, Menschen lassen sich Computerteile einpflanzen.

Erica kommt aus Japan. Armar ist in Karlsruhe daheim, und Myon stapft in Berlin durch die Beuth Hochschule für Technik. Die drei kennen sich nicht. Aber es wäre spannend, das Trio und andere menschenähnliche Roboter bei einer Party zusammen tanzen zu sehen. Um zu testen, was diese Maschinen, die Augen, Hände und Körper besitzen, alles können. Als Ehrengast der Fete käme Jewgeni Tschereschnew vorbei. Der Russe trägt einen Chip im Körper, versteht sich als Mischwesen, als Cyborg. Eine solche Party unter dem Motto „Maschinen-Mensch“ läge voll im Trend.

In Europa, Asien und Amerika bauen Forscher immer neue humanoide, also menschenähnliche Computerwesen. Die Automaten nutzen Sensoren zum Sehen und Hören. Manche können sprechen.Maschinen arbeiten wie die Zellen im KopfDiese Klasse der Maschinen ist etwas völlig anderes als die fest installierten Roboterarme, die in Fabrikhallen schon lange im Dauertrott Autos schweißen. Denn die neuen Maschinen lernen, werden schlauer - Stichwort Künstliche Intelligenz.Forscher dringen zudem tiefer in die Prozesse des menschlichen Gehirns vor. Auf Basis dieser Erkenntnisse bauen sie Rechner, die ähnlich arbeiten wie Zellen im Kopf. Und sie imitieren den Menschen in anderen Bereichen: Sie gucken, wie unsere Hand greift - und übertragen die Ergebnisse auf die Wesen aus Metall, Kabeln und künstlichen Gelenken.

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