Wie das Autohaus Online besser werden kann

Mittwoch, 05.10.2016 07:20 von

Über den Autokauf informieren sich Kunden nicht mehr beim Händler, sondern im Internet. Der Kauf selbst findet aber meist noch offline statt. Und genau bei diesem Wechsel gibt es noch viel Potenzial.

Wer ein neues Auto will, der geht ins Autohaus – das war einmal. Statt sich durch Broschüren, Verkaufspräsentationen und Vorträge vom Händler zu kämpfen informieren sich die Interessenten heute vorab im Internet und treffen dort den Großteil ihrer Entscheidungen. Doch für den eigentlichen Kauf gehen sie nach wie vor zum Händler. Und genau bei diesem Wechsel werden sie laut einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Accenture (Accenture Aktie) oft enttäuscht.

Die Studie, für die in Deutschland, China und den USA insgesamt 2.737 Auto-Käufer befragt wurden, bescheinigt der Integration von digitalem und realem Einkaufserlebnis nur ein „befriedigendes“ Ergebnis. Auf einer Skala von 1 bis 4 Punkten (wobei „1 Punkt“ für gar keine und „4 Punkte“ für eine vollständige Integration von Online und Offline standen) vergaben die Befragten im Schnitt nur 2,32 Punkte. Die deutschen Umfrageteilnehmer bewerten die Integration mit 2,1 Punkten noch schlechter als der Schnitt.

Axel Schmidt, Geschäftsführer für den Bereich Automotive bei Accenture, sieht den Grund für dieses Ergebnis in dem veränderten Kaufverhalten – und der ausbleibenden Reaktion des Autohandels. „Kunden gehen zum Händler, um dort persönlich Erlebnisse und Informationen zu suchen, die sie online nicht bekommen können, oder um sich von Experten Rat zu holen. Herkömmliche Verkaufspräsentationen braucht dagegen niemand mehr“, sagt Schmidt. „Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr müssen Hersteller und Händler ihre Vermarktungs- und Vertriebsabläufe miteinander verzahnen.“

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