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Wenn Menschen zu Helfern von Maschinen werden

Donnerstag, 12.01.2017 14:20 von

Viele Menschen haben Angst vor intelligenten Maschinen, die ihre Arbeit wegnehmen. In Japan hat dieser Prozess gerade begonnen. Aber die Regierung ist nicht besorgt: Der Trend passt in ihr Konzept.

Der Lebensversicherer Fukoku ersetzt bis Ende März 34 Mitarbeiter durch die künstliche Intelligenz des IBM (IBM Aktie) Watson Explorers. Die schlaue Software durchforstet ab dann alle Unterlagen zur Krankengeschichte von Patienten wie Arztberichte und Rechnungen. Dann prüfen die Algorithmen, welche Ausgaben von den Klauseln der individuellen Versicherungspolice gedeckt sind. Anschließend kalkuliert die Software die Auszahlungssumme an den Versicherungsnehmer. Auf diese Weise will Fukoku die Produktivität der Regulierungsabteilung um 30 Prozent steigern und die Kosten senken.

Dabei wird es nicht bleiben: Nach jüngsten Berechnungen des Forschungsinstituts Mitsubishi (Mitsubishi Aktie) werden solche künstlichen Intelligenzen (KI) und richtige Roboter bis 2030 die Arbeitsplätze von 7,4 Millionen Japanern übernehmen, davon 1,5 Millionen im produzierenden Gewerbe und 720.000 in den Buchhaltungen der Unternehmen.

Was wie ein Schreckensszenario klingt, soll jedoch für Japan nach dem Willen der Regierung ein Segen sein. Denn die japanische Bevölkerung schrumpft so rasch, dass schon heute überall Arbeitskräfte händeringend gesucht werden. Darauf ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz eine passende Antwort. Durch die neue Technik würden bis 2030 fünf Millionen neue Jobs geschaffen, schätzen die Mitsubishi-Forscher. Die netto freigesetzten 2,4 Millionen Arbeitskräfte landen jedoch nicht auf der Straße, sondern könnten in den Service-Sektoren der Wirtschaft unterkommen. Dort herrscht bereits heute starker Mangel an Arbeitskräften.

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