Weltweit auf der Jagd nach Luxusimmobilien

Montag, 31.10.2016 12:00 von

Vermögende Anleger wollen Unabhängigkeit vom Inland: Reiche Unternehmerfamilien finden daher immer größeren Gefallen an prestigeträchtigen Objekten im Ausland. Die Investitionstypen sind dabei vielfältig.

Das Abitur in einem Schweizer Internat gemacht, in London studiert und sich die ersten Meriten als Leiter einer Auslandstocher des mittelständischen Familienbetriebes verdient. So oder ähnlich sehen Lebensläufe der Erbengeneration im deutschen Mittelstand aus. Es sind die neuen Kunden der deutschen Family Offices, der Vermögensverwalter besonders wohlhabender Familien. Diese Anleger sind weltgewandt, haben sich schon früh international vernetzt und haben deshalb auch wenig Scheu vor Auslandsinvestments in Immobilien.

„Die Überlegungen in ausländische Immobilien zu investieren, haben zugenommen“, bestätigt Thomas Schemken, Geschäftsführer PC Portfolio. In den Diskussionen mit seinen Kunden über das richtige Zielland spielt die demografische Entwicklung eine große Rolle. Von einer schnell wachsenden Bevölkerung in der Welt versprechen sich diese Investoren auch ein überdurchschnittliches Welt-Wirtschaftswachstum – was Wohlstand schafft und folglich die Immobiliennachfrage und deren Preise treibt.

Kein Wunder also, dass Lorenz Reibling, Chef der Taurus Global Real Estate Investment, wachsendes Interesse an Immobilienprojekten außerhalb Deutschlands feststellt. Investitionsschwerpunkt seiner in München gegründeten und nach Boston übergesiedelten Gesellschaft sind die USA. „Wir stellen Interesse an Auslandsimmobilien fest von Menschen, die vorher nie im Ausland investieren wollten“, meint auch Schemken von PC Portfolio Consulting.

Die Begründung für diesen Trend liefert Experte Helmut Quast, Senior Partner bei HQ Trust, dem von der Industriellenfamilie Harald Quandt gegründeten Family Office: Das Interesse an Beton und Steinen im Ausland nehme zu, denn „die Familien wollen sich weniger abhängig vom Inland machen“.

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