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Weitere Klagen von früheren Aktionären gegen Deutsche Bank

Mittwoch, 03.01.2018 17:01 von Handelsblatt

Keine Ende in Sicht: Im Streit um die Postbank-Übernahme sieht sich die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit neuen Klagen konfrontiert. Frühere Postbank-Aktionäre fordern eine Nachzahlung, die Deutsche Bank hält die Klagen für unbegründet.

Im Streit um die Übernahme der Postbank sieht sich die Deutsche Bank mit neuen Klagen von früheren Postbank-Aktionären konfrontiert. Sie fordern eine Nachzahlung, weil die Deutsche Bank ihrer Meinung nach bei der Postbank-Übernahme zu wenig gezahlt hat. 31 deutsche und internationale Investoren forderten insgesamt rund 740 Millionen Euro, berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Mittwoch unter Berufung auf eine ihr vorliegende Klage, die kurz vor dem Jahreswechsel von der Münchener Kanzlei Tricon beim Kölner Landgericht eingereicht worden sei. Rechtsanwalt Christian Schulter von der Anwaltskanzlei Schirp & Partner sagte der Nachrichtenagentur Reuters, auch sie hätten im Namen von privaten und institutionellen Anlegern neue Klagen gegen die Deutsche Bank eingereicht.

Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte am Mittwoch, die Bank halte die Klagen für unbegründet. Die Kanzlei Tricon war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine Sprecherin des Landgerichts Köln konnte sich noch nicht äußern, die zum Jahreswechsel eingegangenen Schriftstücke müssten erst verarbeitet werden. Zum 31. Dezember 2017 endete die Verjährungsfrist – neue Anlegerklagen wegen der Postbank-Übernahme sind nun nicht mehr möglich.

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