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29.04.17
ROUNDUP 2: EU vor Brexit-​Verhandlungen ungewöhnlich einig

„Was zählt, ist die Wirtschaft"

Dienstag, 14.02.2017 09:29 von

Rotterdam (GodmodeTrader.de) - „Die Aktienmärkte reagieren bisher auf die Unternehmensgewinne und die Rentenmärkte interessieren sich vor allem für Daten aus Europa und lokale Risiken”, resümiert Lukas Daalder. Für den Chief Investment Officer von Robeco Investment Solutions zeigt diese Entwicklung klar und deutlich: So laut und geräuschvoll sich Trump auch gebärden mag, solange sich dies nicht direkt auf das zugrundeliegende Wirtschaftswachstum und die Unternehmensgewinne auswirkt, haben die Aktienmärkte guten Grund, seine Äußerungen im Allgemeinen zu ignorieren. „Anders ausgedrückt: ‚Was zählt, ist die Wirtschaft’”, bringt Daalder seine Überzeugung mit einem Zitat aus der Wahlkampagne von Trumps Amtsvorgänger Bill Clinton im Jahr 1992 auf den Punkt.

Der Robeco-Experte ist gleichzeitig jedoch überzeugt, dass für Anleger das Risiko gestiegen ist: „Die Wahlen in Frankreich entwickeln sich allmählich zum entscheidenden Ereignis für die Finanzmärkte”, so Daalder. Hinzu kommt Griechenlands anhaltende Schuldenkrise, die zwar ein paar Jahre im Hintergrund geblieben ist, indirekt aber mit Trump und den zukünftigen Machtverhältnissen in Europa zusammenhängt. „Der IWF hat sich bisher nur widerwillig an dem Rettungspaket beteiligt. Und mit Trump als Präsident des wichtigsten IWF-Mitgliedslandes könnte sich die Lage recht schnell verschlechtern. Dann würden sich die Blicke auf die Bereitschaft europäischer Kernländer wie Frankreich, Deutschland und die Niederlande richten, Griechenland in einem Wahljahr zu unterstützen”, gibt Daalder zu bedenken.