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„Was wir nicht brauchen, ist eine Zetsche-Show“

Montag, 10.10.2016 16:20 von

Einen Monat vor ihrem Bundesparteitag streiten die Grünen über ihren prominenten Gastredner: Dieter Zetsche. Kann ausgerechnet der Daimler-Chef einer ihrer Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel werden?

Wie viel Annäherung an die Wirtschaft ist erlaubt? Wie viel Austausch ist angemessen? Obwohl die Grünen bereits 2015 auf ihrem Parteitag in Halle die große Freundschaftsoffensive in Richtung Wirtschaft eingeschlagen hatten, dreht sich die Debatte vor ihrem Bundesparteitag im November in Münster abermals um das Verhältnis der Grünen zur Wirtschaft.

Der Grund: Die Einladung von Daimler-Chef Dieter Zetsche durch Parteichef Cem Özdemir, auf dem Parteitag über Klima- und Verkehrspolitik zu sprechen. Das schlägt hohe Wellen bei der Ökopartei. Seit dem Wochenende liefern sich Gegner und Befürworter des Zetsche-Besuchs einen verbalen Schlagabtausch.

„Nix gegen offene Debatte“, twitterte Europa-Politiker Martin Häusling. Aber: „Was wir nicht brauchen, ist eine Zetsche-Show.“ Wenn Zetsche auf dem Parteitag erkläre, warum Daimler-Pkw erheblich Abgaswerte überschreiten und wie er das ändern will, hätte sich die Einladung gelohnt“, argumentiert dagegen Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. „Ganz ehrlich Leute“, meint die Landesvorsitzende der Bayerischen Grünen, Sigi Hagl, wie solle die Verkehrswende „denn ohne die Großen“ geschafft werden?

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