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Was die Deutschen per Knopfdruck bestellen wollen

Montag, 12.09.2016 11:00 von

Verbraucherschützer warnen, dass der Amazon (Amazon Aktie) Dash-Button rechtswidrig sei. Eine Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie viele Deutsche sich überhaupt vorstellen können, den Knopf zu nutzen und was sie kaufen wollen.

Was im April 2014 in den USA noch aussah wie ein April-Scherz von Amazon, ist mittlerweile in Deutschland angekommen: der Dash-Button. Das Gerät ist in etwa so groß wie ein Autoschlüssel und über WLAN mit der Amazon-App verbunden. Er ermöglicht, per Knopfdruck Waren bestimmter Marken zu bestellen.

Eine Umfrage, die die Creative Content Group FischerAppelt mit dem Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführt hat und die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt, gibt Aufschluss über potenzielle Nutzer des Dash-Buttons und ihr Konsumverhalten. Befragt wurden 900 Männer und Frauen, 45 Prozent von ihnen sind Amazon Prime Kunden. Die Umfrage ist damit nicht repräsentativ, die Ergebnisse lassen trotzdem Rückschlüsse zu.

Demnach kann sich jeder Vierte der Befragten vorstellen, einen Dash-Button zu kaufen, jeder Zweite möchte keinen. Franziska von Lewinski, Vorstand von FischerAppelt, zweifelt daran, dass sich der Knopf in Deutschland durchsetzen wird. „Wenn Konsumenten online einkaufen, erwarten sie, dass sie die Preise vergleichen, zwischen verschiedenen Produkten auswählen und die Produkte gegebenenfalls sogar personalisieren können“, sagt sie. „Beim Dash-Button weiß der Kunde lediglich, was er von welcher Marke bestellt, er kennt nicht einmal den aktuellen Preis.“

Diese fehlende Transparenz bemängeln auch Verbraucherschützer und Anwälte. Sie sind der Meinung, dass der Dash-Button in Deutschland und der EU überhaupt nicht mit dem geltenden Recht vereinbar ist – schließlich würden Informationspflichten umgangen, etwa der Hinweis auf die Widerrufsrechte.

Trotz rechtlicher Unsicherheit, Amazon schafft Fakten: Seit dem 1. September können Kunden in Deutschland über den Dash-Button bestellen.

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