Was Anleger im kommenden Jahr erwartet

Mittwoch, 23.11.2016 17:40 von

Aktien bleiben im nächsten Jahr die erste Wahl für die Anleger. Doch die Musik spielt wegen des Trump-Faktors an den US-Börsen. An politischen Risiken herrscht kein Mangel. Aber die größte Gefahr lauert woanders.

Ulrich Stephan, der Chefanlagestratege der Deutschen Bank für Privat- und Firmenkunden, war nervös. Allerdings trieben ihn am Mittwoch bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks nicht Sorgen um die Finanzmärkte um. Nein, er bangte um seinen „Lieblingsverein“ Borussia Mönchengladbach, der am Mittwochabend gegen Manchester City in der Champions League antreten muss. Zu den Finanzmärkten stellte er im Zwillingsturm der Bank eher die Chancen im kommenden Jahr heraus.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten werde zwar von politischen Unsicherheiten bestimmt sein. Allerdings dürften die Anleger an den Aktienbörsen am Ende noch ganz gut bedient werden. „Wir sehen den Aktienmarkt eher auf der Gewinnseite“, sagte Stephan. An politischen Großereignissen herrscht auch 2017 kein Mangel, in wichtigen europäischen Ländern wie Deutschland oder Frankreich wird gewählt, zusätzlich lassen sich die Auswirkungen des Brexits und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten noch nicht vollständig abschätzen. Das könnte zu erhöhten Schwankungen an den Finanzmärkten führen.

Große Sprünge sind an den Aktienmärkten deshalb nicht zu erwarten. Den Dax sieht Stephan Ende 2017 bei 11 300 Punkten. Das würde im Vergleich zum heutigen Stand einem Plus von etwa 640 Punkten entsprechen. Damit ist er etwas zurückhaltender als die DZ-Bank, die in ihrem Kapitalmarktausblick einen Anstieg auf 12.000 Punkte prognostiziert hatte.

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