Warum VW zwar stottert, aber noch fährt…

Mittwoch, 21.09.2016 09:20

In der Begründung für die Kursverluste der Volkswagen-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) werden regelmäßig die Kosten der Affäre genannt. Doch es soll wohl „nur“ um einen mittleren einstelligen Millionenbetrag gehen. Das sind eher „Peanuts“ für Volkswagen. Interessanter waren da die Zahlen zum operativen Geschäft. Denn inzwischen sind die Zahlen für August da, was die Auslieferungen betrifft. Und die können sich durchaus sehen lassen:

– Alleine im August hat der Volkswagen-Konzern eigenen Angaben zufolge 759.400 Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Plus von 6,3%.
– Die Zahlen für die ersten acht Monate des Jahres zusammengenommen ergeben eine Zahl von 6,66 Mio. Auslieferungen von Fahrzeugen.
– Für diesen Zeitraum liegt das Plus laut den Angaben um 1,8% über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Das sieht schon bescheidener aus als das August-Plus.

Wahrscheinlich deshalb gaben die neuen Zahlen zu den Auslieferungen dem Kurs auch nicht gerade starkes Aufwärtspotenzial, um es einmal so auszudrücken.

VW-Chart: finanztreff.de

VW-Chart: finanztreff.de

Und dann noch das Zitat zum Tag:

„Wenn Geld nicht Sklave ist, dann ist es Herrscher.“ Francis Bacon

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / dieboersenblogger.de