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Warum Samsung die Notbremse zieht

Freitag, 02.09.2016 12:00 von

Herber Rückschlag für Samsung im Wettkampf mit Apple: Die Südkoreaner stoppen den Verkauf ihres neuen Flaggschiffs Galaxy Note 7 wegen Explosionsgefahr beim Akku. Was Kunden jetzt wissen müssen.

In den ersten Testberichten erzielte das neue Riesen-Smartphone von Samsung, das Galaxy Note 7, noch Bestnoten. Doch es tauchten auch kurz nach der Auslieferung der ersten Geräte in Südkorea und China Berichte zu massiven Problemen auf.

Warum ruft Samsung das Galaxy Note 7 zurück?

Bei einigen Geräten bestand Feuergefahr beim Aufladen des Akkus. Laut Samsung gab es 35 Vorfälle, bei denen sich das Galaxy Note 7 extrem erhitzt hatte. Das ist weniger als ein Promille der bislang ausgelieferten Geräte.

Was weiß man zu den Ursachen der Brandgefahr?

Nach Angaben von Samsung verursacht ein fehlerhafter Akku die Probleme. Die Südkoreaner beziehen die Batterien von verschiedenen Herstellern. Daher sind nicht alle Geräte davon betroffen.

Warum greift Samsung zu einer so massiven Rückholaktion?

Der Konzern betont, die Sicherheit seiner Kunden habe höchste Priorität. Deshalb wolle man das Galaxy Note 7 austauschen. Der Hinweis auf fehlerhafte Akkus erklärt allerdings nicht, warum das komplette Geräte ausgetauscht werden muss. Experten spekulieren nun, ob die lokalen Reparaturwerkstätten nicht genügend Kapazitäten haben, den Akku-Tausch vorzunehmen. Außerdem ist der Akku-Tausch bei dem wasserdichten Gehäuse kein ganz banaler Vorgang.

Kann es weitere Ursachen für die Brandgefahr geben?

Ja, auch eine fehlerhafte Ladeelektronik könnte eine extreme Überhitzung verursachen. Es gibt allerdings keine konkreten Indizien für weitere Fehlerursachen.

An wen sich Kunden wenden können

Was bedeutet die Rückrufaktion für Kunden in Deutschland?

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