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Warum Mario Draghi eisern bleibt

Freitag, 23.09.2016 13:00 von

Am Mittwoch tritt EZB-Präsident Draghi vor dem Deutschen Bundestag auf. Ein schwieriger Termin: Die Kritik an der ultra-lockeren Geldpolitik werden immer lauter. Warum Draghi trotzdem standhaft bleibt: Fünf Thesen.

1) Draghi macht seine Geldpolitik nicht nur für ein Land – sondern für 19Eine einheitliche Geldpolitik für die gesamte Eurozone zu finden, war für die Währungsunion von Beginn an die größte Herausforderung. Mario Draghis Generaldirektion Kommunikation ist jeden Tag in Kontakt mit den 19 Euro-Mitgliedsländern, übersetzt die Weisungen des Chefs in 15 Sprachen, beschäftigt über 200 Mitarbeiter, die die Entscheidungen der EZB in Berlin genauso verkaufen müssen wie in Athen. Schon Draghis Amtsvorgänger Jean-Claude Trichet wusste um diese Schwierigkeit: „Wenn ich in Paris spazieren gehe, fragen mich die Leute: wann erhöhst Du endlich die Zinsen. Wenn ich in Frankfurt spazieren gehe, fragen sie mich: wann senkst Du sie endlich?“, ist sein bekanntes Bonmot aus dieser Zeit. Draghi formuliert es etwas eleganter: „Wenn unsere Politik nur für ein Land die richtige wäre und für den gesamten Währungsraum die falsche, dann wäre Instabilität das Ergebnis, und am Ende würden alle Länder leiden. Deshalb müssen wir uns auf den gesamten Euroraum konzentrieren und nicht auf einzelne Länder.“

2) Draghi flutet die Märkte mit Geld - aus Überzeugung

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