Warum der "Innogy"-Neustart geglückt ist

Montag, 17.10.2016 08:20 von

RWE hat mit Innogy eine neue Marke geschaffen, die für einen modernen Energiekonzern stehen soll: Ökostrom, Smart Home, intelligente Netze. Der BrandIndex zeigt: Die Marke könnte sich ein gutes Image erarbeiten.Stromanbieter, die Ökostrom im Fokus haben oder lokal agieren (oder beides), sind in Deutschland deutlich beliebter als die großen traditionsreichen Energiekonzerne. Im YouGov-Markenmonitor BrandIndex in der Kategorie "Index", die mehrere Einzelaspekte zu einem Gesamtwert über ein Markenimage zusammenfasst, liegen mit mehr als +31 Punkten derzeit EWS Schönau, Stadtwerke München, Hamburg Energie und Naturenergie an der Spitze. EnBW, Eon und RWE (RWE Vz Aktie) kommen dagegen auf maximal +8 Punkte (auf einer Skala von -100 bis +100, Angaben der jeweiligen Markenkenner).Diese Ausgangslage ist nicht neu, und für Eon, RWE und Co. gibt es anscheinend keinen aussichtsreichen Weg aus der langjährigen Image-Krise. RWE fragt sich nun also selbst: "Was würden wir tun, wenn wir nochmal neu anfangen könnten?" Und liefert gleich die Antwort: "Wir würden reinen Tisch machen."

Die transportierte Botschaft in der Werbekampagne des neu gegründeten Unternehmens Innogy klingt wie ein kompletter Bruch mit dem alten Unternehmen RWE, das so eng mit Stein- und Braunkohle, Kernkraftwerken und Atommüll verbunden zu sein scheint, dass ein Neustart (oder wie Innogy es nennt: "Restart") her musste.

Chance, Altlasten loszuwerden

Die ersten Eindrücke lassen tatsächlich Neues vermuten. Innogy beschreibt auf der Website zum Beispiel ausführlich, warum es sinnvoll ist, alte Windräder durch neue zu ersetzen oder wie ein intelligentes Strom-Verteilungskonzept aussehen könnte. Und das Social-Media-Team beantwortet im eigenen Youtube-Kanal fleißig die Fragen der User. Genauso wie das ein modernes Unternehmen machen sollte.

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