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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax verschnauft nach Sprung über 11 000 Punkte

Warten auf Notenbanken lähmt die Anleger

Dienstag, 20.09.2016 22:40 von

Auch die US-Anleger glauben nicht an eine Zinserhöhung im Dezember. Das stützte den Aktienmarkt – die Kurse an der Wall Street schlossen am Dienstag wenig verändert. Für Gesprächsstoff sorgt eine Milliardenübernahme.

Einen Tag vor den mit Spannung erwarteten Entscheidungen der Notenbanken der USA (Fed) und Japans (BOJ) haben die Kurse an der Wall Street am Dienstag wenig verändert tendiert. Neue Konjunkturdaten untermauerten die Erwartung, dass die Fed die Zinsen noch nicht anheben wird. So fiel die Zahl der Wohnungen, mit deren Bau begonnen wurde, im August geringer aus als erwartet.

"Die Investoren haben sich stärker darauf eingestellt, dass eine Entscheidung der Fed für eine Zinsanhebung auf künftige Treffen verschoben wird", sagte Anlagestratege Paul Springmeyer von U.S. Bank. "Doch es herrscht eine größere Unsicherheit darüber, was Japan tun wird."

In der Nacht zum Mittwoch wird zunächst die BOJ ihren Zinsentscheid bekanntgeben, später folgt am Abend (MESZ) die Fed. Für etwas Auftrieb an den US-Börsen sorgten ferner Übernahmespekulationen in der Pharmabranche.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,1 Prozent auf 18.130 Punkte. Der breiter gefasste S&P blieb unverändert mit 2140 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 5241 Zähler. In Frankfurt ging der Dax 0,2 Prozent fester bei 10.394 Punkten aus dem Handel.

Gesprächsstoff lieferte eine Milliardenübernahme in der Pharmabranche. Allergan (Allergan Aktie) kauft die auf Fettleber-Behandlung spezialisierte US-Firma Tobira für bis zu 1,7 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Dies heizte Fusionsspekulationen in der Branche an. Aktien im Gesundheitssektor zogen im Schnitt um 0,4 Prozent an.

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