Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

08:50 Uhr
GESAMT-​ROUNDUP 2: G7-Gipfel endet im Streit mit Trump - Nur Mini-​Kompromisse

Warnschuss von EZB-Chef Draghi

Donnerstag, 12.01.2017 17:20 von

Mario Draghi will die mögliche Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange sorgfältig prüfen. Damit droht ein wichtiges Geschäftsfeld der Börsen zum Spielball der Brexit-Verhandlungen zu werden. Ein Kommentar.

Post von ganz oben: EZB-Präsident Mario Draghi lässt wissen, dass sein Haus die Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange „sorgsam“ prüfen will. Das schreibt Draghi in einem Brief an eine Abgeordnete des Europaparlaments. Reine Routine? Ganz so einfach ist es nicht. Börsenchef Carsten Kengeter und sein Fusionspartner Xavier Rolet sollten Draghis Worte nicht unterschätzen. Beide Manager wollen eine europäische Superbörse bilden und versprechen Aktionären und Kunden millionenschwere Synergien. Doch ausgerechnet eines ihrer lukrativsten Geschäftsfelder droht zum Spielball bei den anstehenden Brexit-Verhandlungen zu werden.

Die Börsenchefs argumentieren, dass sich ihr Zusammengehen angesichts des drohenden Brexits noch mehr lohnt als zuvor. Die Fusion soll eine Brücke zwischen Großbritannien und dem Kontinent schlagen. Doch einer ihrer Umsatzbringer steht angesichts des Brexits vor einschneidenden Veränderungen: die Abwicklung von Derivategeschäften, das sogenannte Clearing. Schon lange will die Europäische Zentralbank das Clearing von auf Euro lautenden Derivategeschäften aufs Festland holen, doch Großbritannien wehrte sich dagegen bisher erfolgreich. Nun droht bei den Brexit-Verhandlungen ein Tauziehen darum, wo das Euro-Clearing in Zukunft stattfinden soll. Mittendrin wollen die Börsen einen gemeinsamen Konzern schmieden. Wie stark die Kunden von den versprochenen Synergien profitieren, lässt sich deshalb noch gar nicht beziffern.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.