Wann Autofahrer am günstigsten tanken können

Freitag, 02.09.2016 16:20 von

Autofahrer sind stets auf der Suche nach dem günstigsten Benzinangebot. Dafür nehmen sie Extrarunden um die Tankstelle oder Warteschlangen auf sich. Welcher Zeitpunkt garantiert einen niedrigen Preis an der Zapfsäule?

Die Benzinpreise sind auch im August wieder leicht gestiegen. Zu diesem Ergebnis gelangt der Automobilclub ADAC nach eigenen Berechnungen. Mit durchschnittlich 1,295 Euro für einen Liter Super E10 kratzten einige Tankstellen sogar an der Marke von 1,30 Euro. So teuer war Sprit zuletzt Anfang Juli. Zumindest ist ein Preisanstieg in den Schulferien ausgeblieben.

„Obwohl die meisten Bundesländer Sommerferien hatten, sind die Preise für Super E10 und Diesel gegenüber dem Vormonat im Schnitt um jeweils rund einen Cent gefallen“, bestätigt das Internetportal clever-tanken.de in seiner monatlichen Auswertung der Spritpreise.

Gleichwohl zeigt die Tendenz gegenüber der Preisentwicklung im ersten Halbjahr 2016 nach oben. „Zum einen spiegelt das die Entwicklung der Rohölpreise wider. Zum anderen hat der Euro gegenüber dem Dollar (Dollarkurs) an Wert verloren. Das könnte sich im September an den Zapfsäulen weiter auswirken“, erklärt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Das in Europa wichtige Brentöl hatte an den internationalen Rohölmärkten vorige Woche bisweilen die Marke von 50 Dollar gerissen. Noch Ende Juli hatte ein Barrel – etwa 160 Liter – zeitweise nur gut 40 Dollar gekostet. Die Ursache für den deutlichen Preisanstieg innerhalb eines Monats waren vor allem Spekulationen.

Zahlreiche Anleger hatten damit gerechnet, dass sich wichtige Ölproduzenten bei einem Treffen in Algier Ende September auf Produktionsobergrenzen einigen würden. Allein diese Spekulationen hatten die Rohölpreise nach oben getrieben.

Die Investoren wurden allerdings eines Besseren belehrt. „Die Debatte über Produktionsobergrenzen ist nichts als heiße Luft“, warnten Analysten der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.