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Wandel zum Logistikanbieter

Mittwoch, 02.11.2016 10:20 von

Der Staplerhersteller Kion hat den Kauf des US-Spezialisten Dematic abgewickelt. Die Summe liegt bei 2,1 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Kunden, wie etwa dem Online-Riese Amazon (Amazon Aktie), wollen sie künftig Lösungen aus einer Hand anbieten.

Ob nun Turnschuhe, Kühlschränke oder Industriekomponenten – es gibt wenige Branchen, die so rasant wachsen wie die Logistik, wo sich alles um die Lagerung und den Transport von Gütern aller Art dreht. Das hat viel mit der steigenden Bedeutung des Online-Handels zu tun: Wenn Waren per Internet bei Amazon & Co bestellt werden, dienen riesige Lagerhallen als Drehscheibe zwischen Fabrikhalle und Kunden. Aber auch in der Industrie werden im Zuge der digitalen Vernetzung immer mehr Teile zwischen den verschiedenen Anlagen mit fahrerlosen Transportsystemen bewegt – sensor- uns softwaregesteuert, ohne dass Menschen noch großartig eingreifen müssen. Die Ansprüche steigen, die Komplexität auch.

Wenn der Wiesbadener Staplerbauer Kion an diesem Mittwoch nun den Kauf des US-Logistikspezialisten Dematic abschließt, folgt er genau dieser Logik. „Viele große Kunden wollen alles aus einer Hand, wenn sie überall auf der Welt neue Logistikzentren aufbauen“, sagte Kion-Chef Gordon Riske dem Handelsblatt. „Der Kauf von Dematic verschafft uns hier einen deutlichen Vorteil.“

Den lässt sich Kion einiges kosten: 2,1 Milliarden Euro überweist der Staplerbauer an den Finanzinvestor AEA Investors und den Pensionsfonds Ontario Teachers‘ Pension Plan. Das ist ein ordentlicher Aufschlag für ein Unternehmen, das zuletzt auf einen Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar kam, von denen ein bereinigter operativer Gewinn von 168 Millionen übrig blieb.

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