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12:36 Uhr
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Wall Street legt nach Rekordhoch Verschnaufpause ein

Donnerstag, 16.02.2017 22:58 von

Die US-Börsen erreichten am Donnerstag neue Rekordstände, bevor es wieder leicht abwärts ging. Verluste verzeichneten vor allem die Banken- sowie die Gesundheitsbranche. Zudem im Fokus der Anleger: Cisco und Kraft Heinz.

An den US-Börsen haben die Anleger am Donnerstag eine Verschnaufpause eingelegt. Zunächst stieg die Wall Street geringfügig und markierte den sechsten Handelstag in Folge neue Rekordstände. Dann drehte sie leicht ins Minus, um am Ende fast unverändert zu schließen.

Kursverluste gab es vor allem bei Aktien aus der Bank - und der Gesundheitsbranche. Börsianer warten auf die von US-Präsident Donald Trump versprochene Steuerreform. Die Pläne könnten sich auf bestimmte Wirtschaftsbereiche massiv auswirken, sagte Anlagestrategin Tracy Maeter von J.P. Morgan Private Bank. Dies habe zu einer „kleinen Atempause“ am Markt geführt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat bei 20.619 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 notierte zuletzt bei 2347 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging kaum verändert bei 5814 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent schwächer bei 11.757 Punkten.

Im Blick der Börsianer standen Cisco, die 2,4 Prozent anzogen. Der Netzwerkausrüster übertraf mit seinen Quartalszahlen die Analystenerwartungen.

Die Titel des Ketchupherstellers Kraft Heinz sackten dagegen 4,2 Prozent ab. Anleger nahmen Gewinne mit, nachdem der Konzern einen überraschend hohen Gewinn vorgelegt und die Aktie am Mittwoch ein Rekordhoch markiert hatte.

Einen Kurseinbruch gab es bei Avon. Der Börsenwert des Kosmetikherstellers schrumpfte um fast 19 Prozent zusammen. Das Unternehmen gab erneut einen Quartalsverlust bekannt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 850 Millionen Aktien den Besitzer. 1257 Werte legten zu, 1668 gaben nach und 155 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1238 im Plus, 1607 im Minus und 218 unverändert.

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