VW macht Fortschritte bei US-Gesprächen

Mittwoch, 31.08.2016 09:20 von

Für 85.000 VW-Autos mit Drei-Liter-Motoren gibt es in den USA noch immer keine Einigung. Doch die Gespräche kommen offenbar voran, erklärt Audi-Vertriebschef Dietmar Voggenreiter.

Der Volkswagen-Konzern kommt bei seinen Gesprächen mit den US-Behörden über große Dieselmotoren voran. Eine Einigung sei im Oktober möglich, sagte Audi-Vertriebschef Dietmar Voggenreiter am Mittwoch in einem Interview. Spätestens Anfang November werde ein Abkommen mit den US-Behörden stehen.

Dabei geht es um etwa 85.000 Drei-Liter-Motoren, für die es bislang keine Einigung gibt. Ein Gericht in San Francisco hat Volkswagen (VW Aktie) bis Ende Oktober Zeit gegeben, um Lösungsvorschläge einzureichen. Eine Anhörung ist für den 03. November angesetzt. Sollte Volkswagen gezwungen werden, die betroffenen Wagen zurückzukaufen, würde das weitere Milliarden verschlingen.

Bei den Drei-Liter-Motoren hatte die kalifornische Umweltbehörde Mitte Juli einen Reparaturplan von Volkswagen abgelehnt. Später machte sie Volkswagen dann Hoffnung, auch die Reparatur dieser größeren Motoren könnte genehmigt werden. Bei diesen Autos war eine in den USA beanstandete Softwarefunktion nicht ausreichend bei den Behörden angemeldet worden. Der Konzern vertritt den Standpunkt, dass es sich dabei nicht um eine illegale Abschalteinrichtung handelt, sondern die Software dem Schutz von Bauteilen dient.

Bereits im Juni einigte sich VW mit den US-Behörden darauf, 475.000 manipulierte Zwei-Liter-Dieselmotoren zurückzurufen oder zurückzukaufen. Dazu kommen Vereinbarungen mit Hunderten Sammelklägern und US-Bundesstaaten. Insgesamt kostet das die Wolfsburger bis zu 15,3 Milliarden Dollar (Dollarkurs).

Bei den Zwei-Liter-Dieselmotoren hatte VW zugegeben, eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese erkennt, ob ein Wagen auf dem Prüfstand steht. Nur dann werden die Abgasgrenzwerte eingehalten. Im normalen Verkehr auf der Straße ist der Schadstoffausstoß um ein Vielfaches höher.

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