VW-Kunden klagen über Probleme nach Abgas-Rückruf

Dienstag, 04.10.2016 18:40 von

Tausende VW-Fahrzeuge werden nach dem Dieselskandal mit einer neuen Software ausgestattet. Einige Kunden klagen nun über Probleme: Mal scheppert es, ruckelt oder braucht mehr Sprit.

Sybille Bunger ist ratlos: Die Start/Stopp-Automatik ihres gut drei Jahre alten Passat springt nicht mehr so schnell an wie früher. Ihrer Wahrnehmung nach zieht der Wagen auch nicht mehr richtig. „Will ich auf der Autobahn überholen, muss ich den Abstand anders einschätzen“, sagt die 43-Jährige aus dem Landkreis Ammerland in Niedersachsen. Ähnliches berichtet Markus Raab aus Winkelhaid. Auch er hat das Gefühl, dass sein Auto „nicht mehr richtig zieht“. Außerdem müsse er seinen Caddy nun häufiger tanken als früher.

Raab und Bunger haben erst Probleme mit ihren Autos, seit sie kürzlich in der Werkstatt waren. Nachdem herauskam, dass VW seine Dieselfahrzeuge mit manipulierter Software versehen hat, die die Emissionswerte in Zulassungstests optimiert, musste der Autobauer Tausende Kunden in die Werkstätten rufen, um die Software durch eine legale Version zu ersetzen. Seitdem erkennt manch einer sein Auto nicht wieder.

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage unter VW-Haltern, die die WirtschaftsWoche mit der Plattform MyRight initiiert hat, berichtet über die Hälfte von 135 Haltern, die das Update haben aufspielen lassen, dass sie seither Probleme mit ihrem Auto haben. MyRight ist ein Rechtsdienstleister, der wegen der Betrugssoftware gegen VW vorgehen will. Er bietet Betroffenen an, den Autobauer für sie auf Erfolgsbasis zu verklagen. Die Teilnehmer der Umfrage haben ihre Rechte bereits an MyRight abgetreten.

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