VW bleibt weiter im Krisenmodus

Dienstag, 04.10.2016 15:40 von

Volkswagen leidet in den USA weiter unter dem Diesel-Skandal. Um fast acht Prozent ist dort der Umsatz im Jahresvergleich zurückgegangen. Doch das Management ist zuversichtlich: Ein neues Modell soll zur Trendwende führen.

In den USA hält der Abwärtstrend von Volkswagen (VW Aktie) an. Auch im September sind die Verkaufszahlen der Konzernmarke VW zurückgegangen, gegenüber dem Vorjahresmonat liegt das Minus bei fast acht Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. VW fehlen attraktive neue Autos, um US-Kunden nach der Dieselaffäre wieder für sich zu gewinnen.

Trost für VW: Für die meisten Autohersteller geht es in den USA nicht mehr recht voran. Wie VW meldet der Großteil der Autokonzerne ein Verkaufsminus für September. Zu den wenigen Unternehmen, die im September ein Plus verzeichneten, gehören Daimler (Daimler Aktie), Nissan und Toyota.

Volkswagen hofft darauf, dass das Wolfsburger Unternehmen die Krise in den USA bald hinter sich lassen wird. Dazu soll eine Reihe von neuen Modellen beitragen, die von 2017 an in den USA verkauft werden. Dazu zählt etwa ein neuer größerer SUV (Geländewagen), den VW im eigenen Werk Chattanooga im Bundesstaat Tennessee ausschließlich für Nordamerika produzieren wird.

VW versorgt den US-Markt auch aus seinem Werk im mexikanischen Puebla. Wegen der Dieselaffäre werden dort statt der geplanten 600.000 Autos gerade einmal 400.000 produziert. VW will dort künftig eine Langversion des bekannten Tiguan fertigen. Gerade dieses Auto soll dazu beitragen, dass Puebla wieder auf 600.000 produzierte Fahrzeuge kommt. „Mit den neuen Modellen wird uns das gelingen“, sagte VW-Mexiko-Chef Andreas Hinrichs. Auch künftig wird VW in den USA wahrscheinlich dauerhaft auf Diesel verzichten.

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