VW-Aufsichtsrat verteidigt Abbau Zehntausender Stellen

Samstag, 19.11.2016 14:00 von

Weltweit sollen bei VW bis zu 30.000 Stellen wegfallen. Aufsichtsrat Wolfgang Porsche hat den Abbau nun verteidigt.

Volkswagen-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche hat den Abbau Zehntausender Stellen bei dem Autobauer verteidigt. „Es haben alle gewusst, dass etwas passieren muss“, sagte der VW-Großeigner dem Branchenblatt „Automobilwoche“. „Eine Marke, die kein Geld verdient, ist auf Dauer kein attraktiver Arbeitgeber.“ Porsche forderte, dass die beschlossenen harten Einschnitte mit der nötigen Konsequenz umgesetzt werden.

Volkswagen hatte am Freitag mitgeteilt, im Rahmen eines „Zukunftspaktes“ zwischen Vorstand und Betriebsrat bis 2025 weltweit 30.000 Stellen abzubauen, davon bis zu 23.000 in Deutschland. Da auch 9000 neue Jobs entstehen sollen, geht es unter dem Strich um 14.000 Arbeitsplätze, die wegfallen.

Auch neue Arbeitszeitmodelle sind Teil des „Zukunftspaktes“. „Um die Entwicklungskapazitäten in definierten Projekten und Bereichen zu erweitern, wurde von den Betriebsparteien die Möglichkeit vereinbart, im Einvernehmen die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden zu erhöhen“, heißt es in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Markenchef Herbert Diess hatte bereits auf einer Betriebsversammlung Ende Oktober angekündigt, die Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden je Woche aufstocken zu wollen. Unbezahlte Mehrarbeit werde es aber nicht geben.

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