Vorfahrt für die Gesundheit

Freitag, 18.11.2016 18:20 von

Beim „Corporate Health Award“ wurden Unternehmen ausgezeichnet, die vorbildlichen Einsatz für ihre Beschäftigten zeigen. Ein Trend: Die Gesundheitsmanager nutzen zunehmend Kennzahlen, um die Programme maßzuschneidern.

Die Sicherheit der Mitarbeiter steht an erster Stelle. Nach dieser Devise handelt Hewlett Packard Enterprise (HPE) in Deutschland – und das auch außerhalb des Firmengeländes. Zwar ist beim IT-Dienstleister die Zahl der Unfälle im Betrieb schon kontinuierlich gesunken. Doch Sorgen macht der Weg zur Arbeit: Die Zahl der Unfälle jener Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad pendeln, ist seit Jahren konstant geblieben.

HPE steuert nun gegen. Ein ganzes Maßnahmenpaket soll helfen, radfahrende Kollegen zu schützen. „Denkbar sind Fahrkurse, Aufklärungskampagnen zur Fahrsicherheit und Rabattaktionen für den verbilligten Einkauf von Sicherheitszubehör fürs Rad“, sagt Peter Fath, verantwortlich für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit bei HPE.

Mit dem genauen Blick auf die Statistik steht HPE für einen Trend im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Verstärkt nutzen besonders größere Firmen Daten als Basis für ihr Handeln. „Jedes Dax-Unternehmen und rund 70 Prozent der Großunternehmen und Mittelständler erheben Kennzahlen“, berichtet Thomas Olbrecht, Leiter der Sozial- und Marktforschung beim Beratungsunternehmen EuPD Research. Sein Appell: „Jetzt geht es darum, diese Zahlen in geeignete Maßnahmen umzumünzen.“ Generell sieht er Nachholbedarf bei Kleinunternehmen: „Ein Großteil von ihnen entscheidet über ihr betriebliches Gesundheitsmanagement noch aus dem Bauch heraus.“

Analyse statt Intuition – das ist eine Stärke der Gewinner des diesjährigen „Corporate Health Award“, den EuPD Research gemeinsam mit dem Handelsblatt, der Tüv Süd Akademie und der ias-Gruppe am Donnerstag zum achten Mal vergeben hat. Zu den Ausgezeichneten zählt HPE, das heute vorbildlich beim Einsatz digitaler Kanäle ist.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.